Aktuelles

Neues vom LOGL – Gartenkalender

Blumenzwiebeln setzen
Damit Sie sich bereits im Frühjahr an den ersten Blüten im Garten erfreuen können, sollten Sie jetzt Zwiebeln von Tulpen, Narzissen und anderen Frühjahrsblühern in den Boden legen. Eine Faustregel besagt: Die Zwiebeln doppelt so tief ablegen, wie sie hoch sind.

Staudenpflanzsaison
Ende August beginnt bereits die Staudenpflanzsaison. Gepflanzt werden jetzt Madonnenlilien, Pfingstrosen, Kaiserkronen, Herbstzeitlose, Herbstkrokusse und Stauden, die im Frühsommer des kommenden Jahres blühen.

Gemüsereihen vereinzeln
Damit sich Möhren, Fenchel, Schwarzwurzeln und Rote Bete kräftig entwickeln können, sollten Sie die Reihen immer im Auge behalten. Wenn zu dicht gesät wurde, muss der Abstand durch das Herausziehen einzelner Pflanzen wieder vergrößert werden. Ausgezogene Rote Bete und Knollenfenchel können übrigens wieder neu aufgepflanzt werden (am besten bei bedecktem Himmel oder in Regenperioden).

Blumenkohl
Werden bei Blumenkohl, kurz bevor sich die Blume ausbildet, die Blätter über den Kopf geknickt, bleibt die Blume unter dem Schutz des Blätterdaches weiß und zart.

Schnecken bekämpfen
Damit die Schnecken nicht gleich im Frühjahr über die ersten Pflanzen im Garten herfallen, sollten Sie mit der Bekämpfung so lange wie möglich fortfahren. Legen Sie dazu Bretter zwischen den Beeten aus und sammeln Sie täglich die darunter befindlichen Schnecken und Eier ab.

Abgeblühte Stauden
Aus optischen Gesichtspunkten können abgeblühte Stauden zurückgeschnitten werden. Das kann auch einen weiteren Vorteil haben, denn bei manchen Arten kommt es so zu einer Nachblüte im Herbst. Bedenken Sie aber auch, dass für die Tiere ausreichend Stängel stehen bleiben sollten. Viele Insekten und Vögel ernähren sich außerdem von den Samen. Und wenn Sie selbst aussäen wollen, sollten die abgeblühten Stängel ohnehin bis zur Samenreife stehen bleiben.

Oleander vermehren             
Selbst vermehrte Oleanderpflanzen sind ein schönes „Mitbringsel“. Wenn Sie Ihren Oleander ab sofort nicht mehr düngen, aber weiterhin regelmäßig gießen, können Sie von einjährigen, kräftigen Trieben Stecklinge schneiden. Sie bewurzeln sich innerhalb von vier Wochen und können dann in einen hübschen Topf gepflanzt werden.

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Mostobstsammelstellen öffnen
Seit vielen Jahren kauft die Raiffeisenbank Maitis Mostobst an oder nimmt es zum Tausch gegen Fruchtsäfte entgegen. Ab Donnerstag, dem 28. August können Äpfel in Maitis abgeliefert werden (Birnen ab Mitte September). Bitte kein fauliges Obst anliefern.


OGV-Aktion Bekämpfung des Mistelbefalls

Im Jahre 1998 wurden im Ried 100 Obstbäume gepflanzt. Dies war eine Ausgleichsmaßnahme für das Baugebiet Heubeund in Wäschenbeuren.
Seit 2009 hat der Obst- und Gartenbauverein die Pflege der Bäume übernommen und investiert jedes Jahr viele Stunden in den Erhalt der Anlage. In den letzten Jahren hat die Bedrohung durch Misteln stark zugenommen und auch an den von uns gepflegten Bäumen war Befall zu erkennen. Dies hat uns veranlasst, in der Umgebung nach Misteln zu schauen und wir haben auf Nachbargrundstücken mehrere Bäume mit Mistelbefall ausgemacht. Mit der Genehmigung der Eigentümer konnten wir zu einer Aktion starten, deren Ziel es ist, das Ried mistelfrei zu bekommen.
An mehreren Nachmittagen haben wir insgesamt 8 teils sehr alte Obstbäume geschnitten und alle Misteln entfernt. Somit sind wir unserem Ziel sehr nahe gekommen. Wir wissen aber, dass wir jedes Jahr alle Bäume kontrollieren und neuen Befall entfernen müssen.
Der Vorstand bedankt sich bei den Eigentümern und der Gemeinde für die Unterstützung in dieser Aktion und natürlich den Fachwarten und Helfern aus dem Verein für diese sicher nicht immer leichte Arbeit.

Warum? Misteln sind Schmarotzerpflanzen. Sie führen über die Jahre zu einer zunehmenden Schwächung der Obstbäume. Und damit auf langer Sicht zu einem Siechtum und vorzeitigen Absterben. Ohne gelegentliche Pflege bricht der Baum dann zusammen und ist vorzeitig „abgängig“. So wird unsere Kulturlandschaft wieder ein Stück ärmer und leerer.

Unsere Obstbäume rund um Wäschenbeuren sind aber ein typisches Merkmal unserer Kulturlandschaft. Unsere Obstbaumwiesen sind ein perfektes Refugium mit einer vielfältigen Pflanzen- und Artenvielfalt.  Um dieses zu erhalten, muss jeder Obstbaum, ob im Hausgarten oder auf einer Wiese, immer mal wieder „gehegt und gepflegt“ werden!
Das gilt auch für die Herausnahme der Misteln aus den Obstbäumen.

Genau hier setzen wir vom OGV Wäschenbeuren an: Wir bieten allen Obstbaumbesitzern an, sie mit unseren ausgebildeten Fachwarten bei der Herausnahme der Misteln zu unterstützen. Ziel ist es, die von Mistel befallenden Obstbäume vor den schlimmen Folgen „zu retten“.
Gleichzeitig können wir den Obstbaum-BesitzerInnen auch wichtige Tipps zur weiteren Pflege Ihres Obstbaumes mitgeben. Es gibt keinen Obstbaumschnitt „über den Kamm“!  Jeder Obstbaum ist ein individuelles Wesen, das je nach Sorte, Alter, Struktur und Vitalität auch entsprechend individuell weiter betreut werden muss.
Falls Sie Interesse und Bereitschaft haben sich vom OGV Wäschenbeuren bei der Herausnahme der Misteln in Ihren Obstbäumen beraten und unterstützen zu lassen, bitte melden Sie sich unverbindlich bei dem Vereinsvorsitzenden Gerald Neuwirth unter Telefon 07172-8840 oder per Mail an info@ogv-waeschenbeuren.de

Er wird mit Ihnen dann wie weitere Vorgehensweise und Termine besprechen. Denn auch das Wetter muss dafür passen…!