Blick ins Jahr 2024

Unser Kameradschaftsabend am 2.11.2024

Im herbstlich dekorierten Foyer der Bürenhalle begrüßte Vorstand Gerald Neuwirth eine große Anzahl von Mitgliedern und Freunden des Vereins. Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Günter Hägele und Eberhard Klütz sowie den zu ehrenden Mitgliedern.
In seinem Rückblick auf die vergangenen Monate beschränkte sich der Vorstand auf die Situation bei Obst und Garten. Im November und Dezember 2023 gab es reichlich Regen und die Grundwasserstände konnten sich erholen. Der Januar war kühl aber ohne Schnee und der Februar war der Wärmste seit Beginn der Messungen von 1881. Es kam nur Regen vom Himmel, kein Schnee. Der März verlief ebenso und Anfang April stieg das Thermometer bis auf sommerliche Temperaturen. Ab Monatsmitte wurde es dann kälter und ab dem 21.04. fiel dann Schnee und es gab Frost. Die später blühenden Bäume wurden dadurch geschädigt. Im Mai und Juni gab es teils starken Regen, der im oberen sowie im unteren Filstal und im Wieslauftal zu erheblichen Überschwemmungen führte. Bei uns fielen in diesen zwei Monaten über 300 Liter Regen auf den Quadratmeter. Auch in den Sommermonaten regnete es immer wieder, so dass die Wasserfässer bei uns immer gut gefüllt waren. Der Spätfrost zeigte seine Wirkung beim Obstertrag. Kirschen, Zwetschgen und Birnen brachten gute Erträge. Bei Äpfeln war es unterschiedlich, manche Bäume waren übervoll und die Bäume daneben hatten keine Früchte. Insgesamt war die Ernte schlecht und so bleibt nach einem Jahr mit viel Arbeit nur die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr besser wird.
Im weiteren Verlauf des Abends kam man nun zu den Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder. Insgesamt konnten fünf Mitglieder auf eine langjährige Vereinszugehörigkeit zurückblicken. Vor den Ehrungen blickte Vorstand Neuwirth zurück auf die Jahre 1984 und 1999 und die besonderen Ereignisse. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt die Herren Joachim Zinz, Gerhard Winkler und Bernd Staudenmayer. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt die Herren Hans Geiss und Lutwin Müller. Sie erhielten aus den Händen der Vorstände Gerald Neuwirth und Michael Melzer und Frau Rita Bacher die goldene bzw. die silberne Ehrennadel des Landesverbandes mit Urkunde und ein kleines Geschenk des Vereins.
Zum Schluss des offiziellen Teils bedankte sich der Vorstand bei allen Anwesenden für die Teilnahme an diesem Abend und speziell bei seinem OGV-Team für die geleistete Arbeit heute und im ganzen Jahr. Den Abschluss des Abends übernahmen die Klammhoga, die mit ihrer schwungvollen Musik und schwäbischen Texten das Publikum begeisterten.

Rückblick: Ausflug zur Landesgartenschau Wangen am 18. August

Kurz vor 10 Uhr erreichte unser fast vollbesetzter Bus den Parkplatz am Gartenschaugelände und wir waren der erste Bus.
In größeren und kleineren Gruppen wurde das Gelände erkundet. Die einen zog es in die Altstadt um sich zu stärken und einen trockenen Platz zu ergattern. Die Anderen trotzen dem aufkommenden Regen und wagten sich auf das Gelände entlang dem Flüsschen Obere Argen.
Vom Stadtgarten über den Sportpark und die Auwiesen bis zur Argenwiese und dem ERBA-Park zog sich das Gelände. Hinter jeder Biegung gab es Neues zu sehen und der Weg kam einem als gar nicht so weit vor. Auch konnte man immer wieder Rastpunkte nutzen, um sich etwas zu erholen.

Als besonders imposant empfanden wir die wunderschön bunten Pflanzbeete mit Blumen in verschiedenen Farben. Von Rot und Gelb, über Grün und Blau bis Braun und Lila, alles war vertreten in schöner Anordnung. Mit ein Höhepunkt war die Ausstellung „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“. Wunderschöne Gestecke in einer originell dekorierten Ausstellungshalle begeisterten uns Besucher.

In der Altstadt traf man am Nachmittag dann viele Teilnehmer, die sich bei einem frischen Getränk und einem leckeren Eisbecher ausruhten. Das Wetter hat bis auf einen kurzen Regenschauer am Vormittag mitgespielt und auch der Besucherandrang kam erst am Nachmittag, so dass man sich vieles in Ruhe ansehen konnte.

Auf der Heimfahrt regnete es, war uns aber egal. Unserer Fahrer, Herr Dogan setze uns kurz nach 19 Uhr nach guter und angenehmer Fahrt wieder zu Hause ab. Der Vorstand bedankte sich beim Fahrer und den Teilnehmern für diesen gelungenen Ausflug.


Rückblick zur Radtour am 28. Juli 2024

Der Regen aus der Nacht hat sich verzogen und die Sonne scheint wieder. Pünktlich um 10 Uhr treffen sich die Radlerinnen und Radler beim Sportplatz. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßt alle herzlich und wünscht allen einen schönen Tag. Unter Führung von Rita Bacher und Josef Nyer radelt man los.Die Radtour geht über Hohrein zum Wanderparkplatz unterhalb von Hohenstaufen und weiter nach Ottenbach. Beim Tag der offenen Gartentür haben wir viele sehr schöne Gärten angeschaut. Zur Stärkung trifft man sich beim Rathaus und die Verpflegung vom OGV Ottenbach ist sehr gut. Gestärkt mit Wurst und Wecken sowie mit Kaffee und Kuchen geht es heimwärts. Die Rückfahrt führt über Eschenbäche zum Parkplatz Oberholz, weiter zur Bartenhöhe und über Bartenbach bis nach Rechberghausen zu unserem Radweg. Es war eine gelungene schöne gemütliche Radtour. Alle waren zufrieden und bedankten sich bei Rita und Josef für die Organisation und Durchführung der Tour. 

Heuernte gemeinsam durchgeführt

Am Montag, 8. Juli haben wir mit vereinten Kräften unsere Heuaktion durchgeführt. Das Gras auf unserer gepachteten Wiese beim Galgenberg stand super bis zu einem Meter hoch da.
Um 11 Uhr gings los: zuerst mussten zwei Balkenmäher ran. Den Balkenmähern folgend haben die andere das anfallende Schnittgut so verteilt, dass die Balkenmäher sich mit der jeweils nächsten Schnittbahn leichter taten.
Anschließend haben wir alle gemeinsam das Schnittgut so locker flächig verteilt, dass es im prallen Sonnenschein dieses Tages schon gut antrocknen konnte. Um 17Uhr trafen wir uns wieder um das Mähgut in „Reiheles“ zusammenzurechen für die Nacht.

Am nächsten Tag ging es um 11 Uhr weiter: alle Teilnehmer waren mit Heugabeln bewaffnet und verteilten das schon angetrocknete Mähgut wieder flächig und locker, damit daraus bis zum Abend erstklassiges Heu wurde und vom Bauer abgeholt werden konnte.  Fazit: Petrus war uns mit viel Sonnenschein gnädig, es hat alles super funktioniert!

Wir hatten bei dieser gemeinsamen Vereinsaktion viel Spaß miteinander. Bei unserem traditionellen Grillen im Anschluss der Heuernte genossen allen Teilnehmern in der warmen Abendsonne dann mit einer „raude Wurschd“ und kühlen Getränken das gemeinsame Ergebnis.

Vielen Dank an alle MithelferInnen und Helfer!

Sommerschnitt am Wasserturm 22. Juni 2024

Vorstand Gerald Neuwirth begrüßt eine kleine Anzahl von Interessenten. Das Wetter spielt noch mit, aber für später ist Regen mit Gewitter angesagt. Wir beginnen sofort mit den Pflegemaßnahmen an den Bäumen. Die Fachwarte Michael, Martin und Stefan klären gemeinsam jeweils die erforderlichen Pflege-Maßnahmen.
Es wird geschnitten, gerissen und die Bäume teils kräftig geschüttelt. Damit wird der für diese Zeit übliche Juniriss umgesetzt und der Junifall des Obstes ausgelöst. Das Schnittgut und die gefallenen Früchte werden gleich gesammelt und zum Sammelplatz gebracht.
Nach getaner Arbeit bespricht man noch das ‚Ergebnis und macht sich rasch auf den Heimweg. Denn das Gewitter war auch am Wasserturm angekommen.

Rückblick zur Blütenwanderung am 5. Mai 2024

Der Wetterfrosch hatte gutes Wanderwetter vorhergesagt und so trafen sich 22 Wanderfreudige zur Fahrt ins Remstal. Schnell erreichten wir den kleinen Parkplatz an der alten B 29 und von an ging es bergauf zu den Höhen des Remstales. Am Wegesrand waren doch tatsächlich noch einige wenige blühende Bäume zu entdecken. Die schlechte Witterung der vergangenen Wochen hat die Blüte wohl etwas verlängert. Zu sehen waren aber auch die Folgen der Nachtfröste Ende April. Alle Walnussbäume und so mancher Obstbaum zeigten deutliche Erfrierungen. Durch einen immer lichter werdenden Hochwald führte uns unser Weg den Hang hinauf, vorbei an einer munter sprudelnden Quelle auf die Hochebene. Vorbei ging es an drei kleinen Seen, darin jede Menge Kaulquappen und Seerosen. Zum Schluss der Wanderung führte uns der Weg steil hinab zur Straße. Den Abschluss bildete die Einkehr beim Kiosk am Remsmittelpunkt in Waldhausen. Ein schöner Nachmittag, der nur von wenigen Regentropfen getrübt wurde, ging zu Ende. Der Vorstand bedankt sich bei den Organisatoren Rita und Gernot für diese schöne Wanderung.     

Nisthilfen für Wildbienen erneuern

Bei unserer Baumpflegeaktion in den Welkartswiesen ist uns diese Nisthilfe in der Benjeshecke aufgefallen. Wir haben daraufhin beschlossen, dieses, etwas in die Jahre gekommene „Wildbienenhotel“ zu erneuern.

Das Ergebnis zeigt das zweite Bild. Unser Mitglied Martin Sch. hat sich der Sache angenommen und das erneuerte „Hotel“ kann sich sehen lassen. Nun wartet es auf die ersten Bewohnerinnen. Unser herzlicher Dank gilt Martin für seine gute Arbeit.

Fachvortrag am 17. April 2024 in Lorch

Streuobst und Hausgarten im Klimawandel, Referent Klaus Körber aus Veitshöchheim
Gemeinsame Veranstaltung mit den OGV´s aus Lorch, Waldhausen, Plüderhausen und Wäschenbeuren.
Unsere Streuobstwiesen sind seit vielen Jahren und Jahrzehnten bedroht.
Nicht nur die wachsende Siedlungsstruktur, mangelnde oder falsch verstandene Pflege, ungenügende Nutzung und auch wenigstens fragwürdig erscheinende Ausgleichsmaßnahmen sind häufige Ursachen. Hinzu kommt, dass seit Jahrzehnten mehr Streuobstbäume gefällt oder abgängig waren, als nachgepflanzt wurden. Der verbliebene Streuobstbestand ist meist überaltert und nun durch den Klimawandel und seine Auswirkungen in unterschiedlicher Weise bedroht.


Die Obst- und Gartenbauvereine aus Lorch, Wäschenbeuren, Waldhausen und Plüderhausen konnten mit Klaus Körber einen ausgewiesenen Experten und erfahrenen Referenten für einen Fachvortrag gewinnen. Klaus Körber ist Diplom Ingenieur der Fachrichtung Gartenbau, seit über 30 Jahren an der Bayerischen Landesanstalt für Wein und Gartenbau in Veitshöchheim, mit Schwerpunkt Obstbau und Baumschulen, tätig.
Der Saal im Lorcher Bürgerhaus war mit rund 120 Besuchern sehr gut gefüllt, als der Waldhäuser Vorsitzende Sebastian Zinßer neben dem Referenten Klaus Körber, der Lorcher Bürgermeisterin Funk und zahlreichen Gemeinderäten aus den umliegenden Gemeinden auch seine Kollegen, die Vorsitzenden der ausrichtenden Obst- und Gartenbauvereine Martin Mager (Lorch), Gerald Neuwirth (Wäschenbeuren) und Dominik Ströhlein (Plüderhausen) begrüßen konnte.


Klaus Körber vermittelte anschaulich und unterhaltsam die Fakten zum Klimawandel, beschrieb die Veränderungen in unserem direkten Umfeld und welche Auswirkungen dies auf Gehölze haben kann. „Der Klimawandel hat in meiner Heimatregion längst Einzug gehalten. Die Jahre 2003, 2006, 2015 und 2018 mit Temperaturen an die 40 Grad, die geringen Niederschlägen haben ihre Spuren hinterlassen. Fichte und Birke verabschieden sich nahezu flächendeckend, die Buche ist im Grenzbereich und unsere Schwarzkiefer reagiert mit einem heftigen Pilzbefall auf die Extreme der letzten Jahre. Die Schwerpunkte im Versuchsbetrieb an der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau haben sich deswegen in den letzten Jahren verändert. Waren es früher Rosen und Clematis, an denen gearbeitet worden ist, so gehen die Versuchstätigkeiten immer mehr in Richtung Erderwärmung und die Auswirkungen auf Pflanzen und nachgelagert auf die vom Pflanzenleben abhängige Tier- und Insektenwelt,“ so unter anderem auch auf Herrn Körbers Internetseite www.klaus-koerber.de nachzulesen.
Die lokalen und regionalen Gegebenheiten, sowie die Vielfalt der verwendeten Obstarten und -sorten, im Zusammenwirken mit den bestäubenden Insekten, aber auch eine angepasste Wasserverfügbarkeit, werden eine entscheidende Rolle spielen. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass ungleichmäßig verteilte Niederschläge und heiße, trockene Sommer zu längeren Trocken- und Dürreperioden führen. Die erhöhte Sonneneinstrahlung mit länger andauernden hohen Temperaturen im Sommer führt zu Schäden, wie zum Beispiel der Sonnenbrand an Streuobst und Hitzerissen an den Bäumen selbst. Dies beeinträchtigt die Gesundheit der Bäume nachhaltig und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten ist deutlich herabgesetzt. Die über den Wind übertragenen Keime des schwarzen Rindenbrands und anderer Pilze, oder den Befall mit Misteln gab es früher schon, aber sie hatten durch die bessere Pflanzenvitalität deutlich weniger Angriffsfläche.  Es trifft selbst zuvor starke und gesunde Streuobstbäume alter und bewährter Sorten. Nicht nur Standort-, Boden- und Humusanteil sowie Sortenauswahl, Nährstoff- und Wasserversorgung, Sonnenschutz mittels Rindenanstrich an jungen Bäumen oder angepasstem beschattenden Baumschnitt – viele altbewährte Ansätze werden hinterfragt und den neuen Erkenntnissen und veränderten Einflüssen angepasst werden müssen.
Es wurde ganz deutlich: Es gibt keine universelle Lösung für die Herausforderungen des Klimawandels in Bezug auf den Hausgarten und speziell unseren Streuobstwiesen, aber die Anstrengung zur Pflege wird zunehmen müssen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Streuobstwiesen zu minimieren. Nur so kann dieser bedrohte Lebensraum für tausende Tier-, Insekten- und Pflanzenarten – unsere landschaftsprägenden Streuobstwiesen – erhalten und bewahrt werden.

Bericht von Dominik Ströhlein, Plüderhausen
Bilder von M. Funk und S. Zinsser

Rückblick zum Beerenschnitt im Seeäcker am 9.März 2024

Fast 20 Interessierte aus der Gemeinde wurden vom Vorstand Gerald Neuwirth an diesem sonnigen Nachmittag begrüßt. Ein besonderer Gruß galt Frau Heidi Binder-Leibold, die zusammen mit Frau Heer und Frau Schwäble auch die Pflege der 3 Beete übernommen hat.

Nach einer kurzen Einführung, warum die Gemeinde hier diese Beersträucher gepflanzt hat und welche Sträucher hier stehen, ging man gemeinsam ans Werk: die Fachwarte übernahmen jeweils ein Beet und zeigten den Zuschauern, wie der jährliche fachgerechte Schnitt bei den verschiedenen Beerenbüsche durchgeführt wird.

Obwohl die Sträucher erst im Jahr 2022 gepflanzt wurden, gab es schon einiges zu schneiden. Bei jedem Beerstrauch wurde den Interessierten erläutert welche der alten Triebe jetzt im Frühjahr herausgeschnitten werden sollten. Ziel ist es dass der Beerstrauch auch in diesem Jahr wieder gute Früchte tragen wird. Nach gut einer Stunde waren alle Schnittmaßnahmen erledigt und auch alle Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Der Vorstand bedankte sich bei den interessierten Zuschauern, den Helfern und Fachwarten für ihr Kommen und ihre Arbeit.

Baumpflegeaktion Welkartswiesen am 7. März 2024

Bei trübem und windigem Wetter trafen sich die Fachwarte Josef, Stefan, Michael und Gerald mit drei Helfern auf der Wiese in den Welkartswiesen. Zuerst schnitten die Fachwarte je eine Reihe der Bäume. Das Schnittgut wurde von den Helfern unverzüglich aufgeräumt und in der Benjeshecke abgelegt.

Im nächsten Schritt wurde der Boden um die Bäume mit Harken aufgelockert und auf dieser Fläche jeweils etwas Dünger ausgestreut. Der vom Baumhof angelieferte Humus wurde um die Bäume verteilt. Nach über 4 Stunden Arbeit hatten wir ein gute Ergebnis erreicht.

Der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz zum Erhalt der Streuobstwiese am nördlichen Rand unserer Gemeinde.

Rückblick zum Baumschnitt am Wasserturm am 17.02.2024

Eine übersichtliche Anzahl von Besuchern konnte Vorstand Gerald Neuwirth zum Baumschnitt am Wasserturm begrüßen. Vier Fachwarte waren mit dabei und so verteilten sie sich auf die beiden Baumreihen.

Die Teilnehmer verteilten sich gleichmäßig bei den Fachwarten und so wurden in zwei Stunden alle Bäume geschnitten. Die Fachwarte erklärten ihr Tun und die Gäste fragten eifrig. So verging die Zeit wie im Fluge und zum Abschluss fachsimpelte man bei Getränken und Gebäck über Dies und Jenes. Der 2. Vorstand Michael Melzer bedankte sich für den Besuch und bei den Fachwarten und Helfern für ihr Tun. Sein besonderer Dank galt den Spenderinnen für die gute Verpflegung.

Rückblick zur Baumschnittaktion im Ried 3. Februar 2024

Die erste Baumschnittaktion des Jahres 2024 fand traditionell im Ried statt. Trotz des kräftigen Regens vom Donnerstag war die Wiese im Ried teilweise gut abgetrocknet und die Schnittunterweisung konnte durchgeführt werden. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte eine stattliche Anzahl von Interessierten und auch zwei fleißig mithelfende Kinder.

Der Vorstand begann seine Ausführungen mit einem Rückblick auf die Pflanzzeit der gesamten Obstanlage. Ende des vorigen Jahrhunderts wurden im Ried 80 Hochstämme verschiedener Sorten gepflanzt. Seit 2009 schneidet der OGV regelmäßig die Bäume, von denen derzeit noch ca. 60 vorhanden sind.

Man teilte sich in drei Gruppen, die durch die Fachwarte Michael Melzer, Josef Nyer und Gerald Neuwirth geführt wurden. An den einzelnen Bäumen erklärten die Fachwarte die Schnitttechnik und dann wurde mit dem Rückschnitt begonnen. Nach etwa zwei Stunden waren eine stattliche Anzahl von Bäumen geschnitten und das Schnittgut wurde zusammengetragen.


Zu Abschluss konnten wir uns bei heißen Getränken und leckerem Backwerk stärken. Der Vorstand bedankte allen Helfern für diese gelungene Schnittaktion und bei den Spenderinnen für Kaffee und Fasnetsküchle.

Rückblick zur Hauptversammlung am 26.01.2024

Zur Hauptversammlung begrüßte Vorstand Gerald Neuwirth die zahlreich erschienen Ehrenmitglieder, Mitglieder und Freunde des Vereins recht herzlich. Sein besonderer Gruß galt Herrn Bürgermeister Vesenmaier sowie Kreisrat Erich Hieber und den Gemeinderäten Christoph Hieber und Hans-Jürgen Digel. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte man der 6 verstorbenen Mitglieder im Jahr 2023.

Der Vorstand begann seinen Bericht mit der Mitgliederentwicklung. Sehr erfreulich waren die Beitritte von 5 neuen Mitgliedern. Durch den Tod von 6 Mitgliedern verringerte sich die Mitgliederzahl auf 232.

In seinem Jahresrückblick zählte der Vorstand die einzelnen Veranstaltungen auf. So wurden die Hauptversammlung sowie mehrere Schnittunterweisungen an Bäumen und Beerensträuchern durchgeführt. Die Wanderung führte rund um Alfdorf und endete mit einer Einkehr in Enderbach.
Die Sommerschnittunterweisung unter Leitung von Fachwart Josef Nyer war gut besucht und am Festwochenende des Musikvereins brachten wir uns bei der Bewirtung der Gäste ein und am Festumzug am Sonntag nahmen wir mit unserem Mostewagen teil. Am Ende des Jahres fand der Kameradschaftsabend im gut besuchten Foyer statt.

Auch für die Gemeinde waren wir wieder tätig, so der Sprecher weiter. Beim Fasnetsumzug und bei der Bepflanzung in der Ringstraße waren wir im Einsatz.

Schriftführerin Bettina Mayer verlas das Kurzprotokoll der letzten Hauptversammlung und Kassenverwalterin Rita Bacher berichtete über die Finanzen des Vereins. Kassenprüfer Gernot Griebling bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung von Kassier, Vorstand und Ausschuss. Diese Entlastungen wurden ohne Gegenstimmen erteilt. In seiner Vorschau gab der Vorstand die Termine für 2024 bekannt und lud zur regen Teilnahme ein.

Bei den anstehenden Ehrungen wurde Frau Monika Horn für ihre über 24 Jahre ausgeübte Tätigkeit im Ausschuss und als Schriftführerin geehrt. Sie erhielt vom Landesband LOGL den Goldenen Apfel mit Silberkranz verliehen. Auf 25 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Ausschuss und 15 Jahre als Fachwart kann Herr Josef Nyer zurückblicken. Vom Landesverband erhielt er hierfür den Goldenen Apfel mit Silberkranz überreicht.

Für 15jährige Mitarbeit im Ausschuss erhielt Herr Hermann Späth den Silbernen Apfel vom LOGL verliehen. Und für 10 Jahre Mitarbeit im Ausschuss erhielt Frau Sabine Bucher und Herr Peter Mühleisen jeweils den Bronzenen Apfel des Landesverbandes verliehen. Die Vorstände bedankten sich bei den Geehrten für deren Einsatz zum Wohle des Vereins und übergaben je ein kleines Geschenk.


Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte Vorstand Gerald Neuwirth bei der Gemeinde Wäschenbeuren für die gute Zusammenarbeit und das immer offene Ohr. Bürgermeister Vesenmaier überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich für die großartige Unterstützung im Jahresverlauf. Vorstand Gerald Neuwirth bedankte sich mit einem kleinen Präsent zum Abschluss bei Herrn Vesenmaier, der in seiner langen Amtszeit immer an der Seite unseres Vereins stand und wünschte ihm alles Gute zum Ruhestand.

Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei den Anwesenden für ihr Kommen, wünschte einen guten Appetit beim Wurstsalat und allen ein gutes Garten- und Obstjahr.