Streuobstwiese

Kernobst schneiden (2026-10)
In den nächsten Wochen ist noch Gelegenheit, Kernobstbäume auszulichten und zu schneiden. Je nach Wuchsverhalten der Bäume wird stärker oder schwächer geschnitten: Ein starker Rückschnitt fördert das Triebwachstum zu Lasten des Obstertrags.

Gehölzpflege (2026-10)
Achten Sie bei vor längerer Zeit gepflanzten Gehölzen auf die Anbindestellen. Vergessene Stricke und Knoten würgen dem Baum oft den Lebensnerv ab! Zu enge Stricke werden gelockert und wenn nötig neu gebunden. Ideal sind Kokosstricke oder spezielle Bindegurte.

Nistkästen (2026-09)
Wer bisher noch keine Nistkästen aufgehängt hat, es aber noch tun möchte, sollte sich dies jetzt, deutlich vor dem Brutbeginn vornehmen. Am häufigsten werden die Nistkästen für Meisen verwendet, doch gibt es auch eine Reihe andere Nistkasten-Modelle, die im Garten sinnvoll eingesetzt werden können wie zum Beispiel Halbhöhlen für die Rotschwänze oder Fledermauskästen. Beachten Sie bitte, dass die Kästen fest angebracht sind, damit sie im Wind nicht schaukeln. Man kann sie ein wenig nach vorn neigen, um zu verhindern, dass Regen hineinläuft. Die Öffnung sollte nach Osten oder Südosten zeigen. In einem Garten, der kleiner als 500 Quadratmeter ist, sollte nur ein Meisenkasten angebracht sein, um unnötige Konkurrenz zu verhindern. Alle Nistkästen, die noch hängen, sollten Sie spätestens jetzt säubern.

Obstbaumschnitt (2026-07)
Verwenden Sie für den Obstbaumschnitt nur scharfe Schnittwerkzeuge, damit es saubere Wunden gibt. An der Qualität einer Gartenschere sollte man nicht sparen, denn hochwertige Schneidwerkzeuge erleichtern die Arbeit und verbessern das Ergebnis.
Der Winterschnitt endet vor dem Blattaustrieb. Zu stark wachsende Bäume sollten erst Ende März/Anfang April geschnitten werden. Zur Wuchsberuhigung kann auch ein Sommerschnitt sinnvoll sein.

Monilia-Fruchtfäule an Stein und Kernobst (2026-07)
Nutzen Sie den Winterschnitt, um mögliche Infektionsherde der Monilia-Fruchtfäule aus dem Vorjahr zu entfernen. Beseitigen Sie alle Fruchtmumien und schneiden Sie dürre Zweige heraus. Auch altes, befallenes Fallobst sollten Sie entfernen. Nicht auf den Kompost geben!

Gehölzpflege (2026-07)
Achten Sie bei vor längerer Zeit gepflanzten Gehölzen auf die Anbindestellen. Vergessene Stricke und Knoten würgen dem Baum oft den Lebensnerv ab! Zu enge Stricke werden gelockert und wenn nötig neu gebunden. Ideal sind Kokosstricke oder spezielle Bindegurte und auch die dünneren Triebe der Weide.

Frostspanner an Obstbäumen bekämpfen (2026-06)
Denken Sie daran, die Leimringe an den Obstbäumen zur Bekämpfung des Frostspanners regelmäßig auf ihren richtigen Sitz zu überprüfen und sie bei Bedarf erneut mit Leim zu bestreichen. „Brücken“ wie Blätter oder Ähnliches sind zu entfernen. Aufhängen von Meisenkästen in der Obstanlage ist allerdings genauso effektiv und die Nachteile eines Leimrings – Schnabelverkleben bei Vögeln – sind nicht gegeben.

Winterschnitt im Obstbau (2026-06)
Lassen Sie beim Winterschnitt anfallendes Schnittholz liegen. Es lenkt Rehe und Hasen vor allem von Jungbäumen ab. Verwenden Sie für den Obstbaumschnitt nur scharfe Schnittwerkzeuge, damit saubere Wunden entstehen. An der Qualität einer Gartenschere sollte man nicht sparen, denn hochwertige Schneidwerkzeuge erleichtern die Arbeit und verbessern das Ergebnis.

Junge Obstbäume (2026-04)
Wühlmäuse verursachen Fraßschäden an den Wurzeln und stellen vor allem für junge Obstbäume eine Gefahr dar. Auch im Winter sind Wühlmäuse aktiv. Typisch für sie sind – im Gegensatz zum Maulwurf – flache Erdhaufen sowie Gänge, die deutlich hochoval sind. Bekämpfen können Sie die eifrigen Nager mit Fallen. Auf jeden Fall sollten die Jungbäume vorbeugend in einen Drahtkorb gepflanzt werden.

Quelle: LOGL Gartenkalender

Misteln sind NICHT geschützt! 
Da Misteln nicht unter Naturschutz stehen, können und dürfen sie von Streuobstbäumen bedenkenlos entfernt werden. Die Mistel betreibt zwar selbstständig Photosynthese, aber als „Halbschmarotzer“ entzieht sie dem Wirtsbaum das Wasser und wichtige Nährstoffe.

Folgen für Streuobstbäume:
 Vitalität und Fruchtbarkeit der Bäume nehmen ab
 Erhöhte Windanfälligkeit und Schneebruchgefahr der befallenen Bäume
 Schwächere, überalterte Bäume werden bevorzugt befallen
 Wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird, stirbt der Baum ab

Stetes Handeln ist angesagt!

 Misteln aus den Baumkronen herausschneiden
 Alle Obstbäume, egal ob jung oder alt, regelmäßig kontrollieren

Zu diese Thema gibt es einen sehr gutem Flyer vom Landratsamt Göppingen.