Garten und Balkon

Tulpen- und Narzissenlaub nicht zu früh entfernen (2026-18)
Auch wenn es Ihren Ordnungssinn stört – die Stängel und Blätter von Tulpen und Narzissen müssen nach der Blüte so lange stehen bleiben, bis sie „eingezogen“ haben, das heißt vergilbt sind. Nur so können die Pflanzen Nährstoffe in ihre Speicherorgane – die Zwiebeln – einlagern, um genügend Reserven für Austrieb und Blüte im nächsten Jahr zu haben. Eine Düngung mit Hornmehl kräftigt zudem auf natürliche Weise.

Rasenaussaat (2026-18)
Jetzt werden Wiesen und Rasenflächen gesät. Wer keinen sterilen Rasen mag, aber trotzdem nicht auf die Liegewiese verzichten möchte, sollte es mal mit einer Scherrasenmischung mit Kräutern versuchen (für Sandboden/für Lehmboden). Bestehende Rasenflächen können mit den Staudenpaketen für Blumenrasen mit Kräutern angereichert werden.

Schnitthöhe bei Rasen (2026-18)
Besonders bei moosreichen Rasen sollten Sie nicht zu tief mähen (nicht unter 5 cm), denn das fördert die Ausbreitung der Moose.

Rasenunkraut? Heilkraut! (2026-18)
Ja, im Rasen ist er lästig. Aber wussten Sie, dass der Gundermann (Glechoma hederacea), auch Gundelrebe genannt, ein wertvolles Heilkraut ist? Er wirkt u.a. schleimlösend, entzündungshemmend, auswurffördernd und krampflösend. Erntbar ist er ganzjährig. Sammeln Sie das Kraut jedoch am besten jetzt während der Blüte von April bis Juli. Alle Pflanzenteile können frisch oder getrocknet als Tee aufgebrüht oder als Würze anderen Speisen zugefügt werden.

Schneckenverstecke (2026-18)
Unter den Polstern von Steingartenpflanzen und zwischen Stauden verkriechen sich gern Schnecken. Daher sollten Sie ab und zu auch dort kontrollieren und die schleimigen Plagegeister absammeln.

Schnitt sommerblühender Gehölze (2026-17)
Sommerblühende Gehölze, die an den Neutrieben blühen, wie z.B. Schmetterlingsstrauch und Beetrosen können jetzt noch geschnitten werden. Den normalen Flieder jetzt nicht zurückschneiden, weil sonst alle Blüten mit entfernt werden! Die meisten Frühjahrsblüher sollten unmittelbar nach der Blüte geschnitten werden.

Blumenzwiebeln im Rasen (2026-17)
Rasenflächen, in denen Blumenzwiebeln wachsen, sollten erst gemäht werden, wenn das Laub der Zwiebelpflanzen vollständig vergilbt ist. Ansonsten wird den Zwiebeln mit dem Verlust der Blätter viel Kraft geraubt. Die Samen können außerdem nicht ausreifen. Im Zweifel drum herum mähen.

Wildbienen im Frühling – die Dunkle Erdhummel (2026-17)
Die Dunkle Erdhummel ist eine der wenigen Arten, die wir dieser Tage zu Gesicht bekommen: Die Königinnen fliegen bereits ab Temperaturen von 2°C, Arbeiterinnen ab Temperaturen von 6°C. Ihr dichter Pelz schützt die Hummeln vor Kälte. Bei noch geringeren Temperaturen verfallen sie jedoch, wie andere Insekten auch, in eine Kältestarre. Die Tiere sind nicht etwa entkräftet, sondern haben nur ihre Vitalfunktionen reduziert! Steigen die Temperaturen wieder, werden auch die Wildbienen wieder aktiv und fliegen von Blüte zu Blüte.

Steckzwiebeln setzen
(2026-17)
Auch in höheren Lagen müssen Steckzwiebeln bis Ende April im Boden sein. Haselnussgroße Zwiebeln bringen die besten Ergebnisse. In schweren Böden darf die Pflanztiefe nicht mehr als 1 cm betragen. Steckt man zu tief, ist mit Schossern zu rechnen. Achten Sie auf einen Reihenabstand von mindestens 15 cm.

Quelle: LOGL Gartenkalender