Rotpustel-Pilz an Laubgehölzen (2026-38)
Der Rotpustel-Pilz, ein Schwächeparasit, fällt durch seine orange sowie dunkelrot gefärbten, 1 bis 5 mm großen Fruchtkörper auf. Führen Sie die Schnittmaßnahmen zur Entfernung der befallenen Äste nur bei trockenem Wetter durch und schneiden Sie bis in das gesunde Holz. Desinfektion der Schnittwerkzeuge, z.B. mit 70 % igem Alkohol, nicht vergessen.
Rosen pflanzen (2026-38)
Falls Sie im Oktober neue, wurzelnackte Rosen pflanzen möchten, können Sie jetzt schon mit der Bodenvorbereitung beginnen. Entfernen Sie die alten Pflanzen und tragen Sie möglichst viel des alten Bodens ab. Der Bodenaustausch ist wichtig, da Rosen nicht mit sich selbst verträglich sind. Danach zwei Spatenstiche tief lockern und reifen Kompost einarbeiten. Im Oktober mit Pflanzerde auffüllen. Um die sogenannte Bodenmüdigkeit komplett zu vermeiden, empfiehlt es sich – wo möglich – einen neuen Standort zu suchen.
Efeu eindämmen (2026-38)
Giersch, ist die klassische Antwort nach dem schlimmsten aller Unkräuter. Manchmal auch Schachtelhalm oder Quecke, … Nicht zu unterschätzen ist andererseits Efeu (Hedera helix), ein kriechendes und kletterndes Gehölz.
Pflanzsaison (2026-37)
Die Pflanzsaison beginnt. Jetzt werden immergrüne Gehölze wie Koniferen, Ilex, Kirschlorbeer und Rhododendron gepflanzt. Gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich noch vor dem Frost zu akklimatisieren.
Rosen (2026-37)
Der Herbst ist bekanntlich eine günstige Pflanzzeit für Rosen. Wer jetzt nach neuen Sorten Ausschau hält, sollte insbesondere auf die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen achten. Wählen Sie am besten ADR-Rosen aus, denn diese Sorten haben unter Praxisbedingungen eine hohe Widerstandsfähigkeit bewiesen. Namhafte Firmen weisen mit Symbolen auf die Resistenz gegen Rost und Sternrußtau bei Rosen in ihrem Sortiment hin. Die Überwinterung des Sternrußtau-Pilzes erfolgt im abgefallenen Laub sowie in Schnittgutresten. Diese stellen somit die Quelle für Neuinfektionen im Frühjahr dar. Deshalb sollten Sie Falllaub und das Schnittgut vollständig aus dem Garten entfernen. Kompostieren dürfen Sie diese Bioabfälle also nicht.
Haselnüsse ernten (2026-37)
Wenn Sie einen Wintervorrat an Haselnüssen anlegen wollen, dürfen Sie nur reife Früchte durch Schütteln ernten. Vorzeitig geerntete Früchte schrumpfen und sind nicht haltbar. Entfernen Sie die Fruchthüllen und trocknen Sie die Nüsse locker ausgebreitet an einem warmen Ort.
Florfliegen fördern (2026-37)
Florfliegen sind wichtige Nützlinge im Garten. Als Überwinterungshilfe für die Insekten sollte man das Herbstlaub unter den Büschen liegen lassen. Sie können auch Florfliegen-Überwinterungskästen im Garten aufstellen. Diese mit Stroh gefüllten, in 1,60 m Höhe an einem kräftigen Pfahl angebrachten Kästen dürfen im Herbst und Winter auf keinen Fall mehr geöffnet werden.
Blumenwiesen aussäen (2026-37)
Eine Blumenwiese bietet Lebensraum für zahlreiche Insekten. Wenn Sie die Mischung aus Gräsern und Kräutern bereits im September aussäen, trägt die Wiese im kommenden Jahr schon einen prächtigen Blütenflor. Die Gräser werden je nach Wetterlage zum größten Teil noch keimen, die Samen der Blumen und Kräuter überwintern dagegen im Boden und keimen erst im kommenden Frühjahr. Verzichten Sie auf eine Stickstoffdüngung, da die Artenvielfalt auf einem mageren Boden am größten ist.
Rasen anlegen (2026-36)
Wenn Sie es im Frühjahr nicht geschafft haben, einen Rasen anzulegen, ist jetzt im September Gelegenheit dazu. Ebnen Sie die Fläche vorher ein und verbessern Sie einen mageren Boden mit etwas organischem Volldünger. Grassamen gleichmäßig verteilen, leicht einarbeiten und angießen. Gegen Vogelfraß hilft ein Schutznetz oder Vlies.
Vogelnahrung belassen (2026-36)
Lassen Sie die Samenstände von Wildstauden ruhig stehen. Sie dienen Vögeln als Nahrung und tragen zur Ausbreitung der Pflanzen bei. Aus diesem Grund werden auch Wildhecken jetzt nicht mehr geschnitten.
Quelle: LOGL Gartenkalender