Station 3: Am Wasserturm

Vor uns steht der markante Wasserturm in Sichtbetonbauweise mit einer Höhe von 28,5 Meter. Er wurde im Jahr 1981 In Betrieb genommen. Der Wasserturm dient zur Stabilität des Wasserdrucks in unserem örtlichen Wassernetz.

Die Fläche um den Wasserturm herum ist in drei Teile gegliedert:

Links von der Informationstafel sehen wir ein Wiesendreieck mit drei Apfelbäumen und eine Zwetschge. Die Bepflanzung erfolgte im Jahr 2006 durch den Obst- und Gartenbauverein (OGV). Eine ebenfalls gepflanzte Birne fiel leider dem Feuerbrand zum Opfer, einer bakteriellen Krankheit bei Obstbäumen. Als Ersatzbaum wurde im Jahr 2025 eine Esskastanie gepflanzt.

Rechts von der Infotafel sehen wir – neben einem Altbestand an Laubbäumen – auch einige Wildfruchtarten und junge Walnussbäume. 

Gegenüber dem Wasserturm auf der anderen Wegseite – Richtung zum Hohenrechberg – sind links auf der langen Wiese zwei lange Baumreihen. Beide wurden in den Jahren 2010 und 2013 gepflanzt. Im Jahr 2025 kamen am Ende noch weitere 9 junge Obstbäume hinzu. 

Zwischen den Reihen stehen auch noch mehrere Altbäume. Solche Altbäume sind wichtige Habitate für unsere Vogel- und Insektenwelt. In ihrem Stammholz findet z.B. der Specht seine Nahrung. Pilze gedeihen auf dem morschen Altholz. Diese Altbäume haben den Zenit ihres Lebens überschritten, aber für die Sicherstellung der biologischen Vielfalt sind sie weiterhin wichtig und daher erhaltenswert.

Die Obstbäume auf dieser Wiese pflegt unser Verein seit dem Jahr 2010.