Herbsthimbeeren zurückschneiden (2026-41)
Je nach Sorte reifen Herbsthimbeeren ab August oder September bis Frostbeginn. Nach der Ernte können Sie den gesamten Bestand einfach handbreit über dem Boden abschneiden.
Unkraut im Winter (2026-41)
Leider, leider ist das Jahr des Unkrauts im Herbst nicht vorbei. Obwohl man vom zeitigen Frühjahr an immer wieder gejätet und gehackt hat, sind manche unverwüstliche Plagegeister noch aktiv. Andere dieser Winterunkräuter sorgen sogar gerade jetzt für Wurzelmasse und breiten sich aus. Es hilft nur der beherzte Griff zu Schaufel und Grabgabel. Und wer jetzt jätet, kann im Frühjahr auf etwas weniger Arbeit hoffen.
Paarungszeit bei Schnecken (2026-41)
Die Paarungszeit der Schnecken liegt im Spätsommer, sodass man danach auch die Eier finden kann. Sie sind rundlich, deutlich weiß gefärbt und werden in der Regel in Gruppen in Erdritzen oder am Kompost abgelegt. Gehen Sie also auf die Suche nach den Eiern und entfernen Sie sie einfach mechanisch.
Gemüselagerung (2026-41)
Werden Kartoffeln nach der Ernte etwa eine Woche warm und dunkel aufbewahrt, heilen auch kleinere, durch die Ernte bedingte Verletzungen aus. Danach gehen die Knollen bei 5 °C in Winterruhe. Um die 0 °C und kälter gelagerte Kartoffeln werden süß, um sich durch die Umwandlung von Stärke in Zucker vor Frost zu schützen.
Zucchinisamen ernten (2026-41)
Die letzte Zucchini ist der Samenlieferant für das kommende Jahr. Wenn sich die Grundfarbe der Frucht ins Gelbliche wandelt (abgesehen von gelben Sorten, die eher orange werden), wird sie geerntet und aufgeschnitten. Die größten Samen können dann getrocknet werden. Mit Überraschungen können Sie dabei im nächsten Jahr durchaus rechnen, denn es ist nicht gesagt, dass die Jungpflanzen „sortenrein fallen“, das heißt, dieselben Merkmale besitzen wie die Elterngeneration. Aber Achtung: Aus eigenem Samen gezogene Früchte können auch bitter und damit gesundheitsschädlich sein, wenn die Blüten der Mutterfrucht von Zierkürbissen befruchtet wurden. Aus zertifiziertem Saatgut gewachsene Zucchinipflanzen sind daher auf jeden Fall zu bevorzugen. Siehe hierzu auch Obst & Garten, Oktober 2015, Seite 384.
Empfindliches Gemüse schützen (2026-41)
Schützen Sie empfindliches, noch nicht erntereifes Gemüse rechtzeitig mit Abdeckungen gegen Frost. Grünkohl, Wirsing, Lauch und Mangold sind frosthart und können ungeschützt auf dem Beet stehen. Rosenkohl schmeckt sogar besser, wenn er kurz dem Frost ausgesetzt war.
Gemüsebeete vorbereiten (2026-40)
Auf den Flächen, die Sie nächstes Jahr mit stark zehrendem Gemüse bepflanzen wollen, können Sie jetzt Kompost oder Mist einarbeiten. Der Kompost darf ruhig in halbreifem Zustand sein. Eine dicke Mulchschicht schützt den so vorbereiteten Boden über die Wintermonate vor Nährstoffauswaschung.
Tomaten nachreifen lassen (2026-40)
Lassen Sie Tomaten an der Pflanze nachreifen. Da die Pflanzen bis zum Frost blühen, werden selbst in warmen Jahren nicht alle Früchte reif. Am besten reifen Tomaten nach, wenn die Pflanzen gerodet und kopfüber aufgehängt werden. So können die Speicherstoffe aus den Stängeln noch in die Früchte wandern und deren Aroma verbessern.
Sellerieknollen lagern (2026-40)
Sellerieknollen lassen sich zur Lagerung gut in einem kühlen Keller in feuchten Sand einschlagen. Setzen Sie die Knollen dicht aneinander so ein, dass Herzblätter und Knollenkopf frei bleiben. Tipp: Die Zugabe von Essig oder Zitronensaft verhindert, dass sich Sellerie beim Kochen schwarz verfärbt.
Ältere Rhabarberpflanzen teilen (2026-40)
Eine Faustregel besagt, dass alte Rhabarberpflanzen nach acht Jahren geteilt werden sollten. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, die Wurzelstöcke auszugraben und nach der Teilung wieder auszupflanzen.
Quelle: LOGL-Gartenkalender