Gehölzpflanzung (2026-41)
Die Pflanzsaison hat begonnen. Wenn Laubgehölze die Blätter abgeworfen haben, können sie umgepflanzt werden. Viele Gehölze bilden nach der Pflanzung an warmen Herbst- und Wintertagen noch Feinwurzeln und können im Frühjahr bereits mit voller Kraft austreiben. Gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich vor dem Frost zu akklimatisieren.
Tulpenzwiebeln stecken (2026-41)
Im Oktober können noch Tulpenzwiebeln gesteckt werden. Die ideale Pflanztiefe liegt bei 8 cm. In wühlmausgefährdeten Gärten empfiehlt sich die Pflanzung in Schutzkörbe aus Draht.
Staudenpflanzung (2026-41)
Viele Stauden können im Herbst gepflanzt werden. Nicht so gut geeignet sind allerdings Anemonen und Gräser. Auch alle Pflanzen, die im Herbst bereits eingezogen sind, sollten Sie erst im Frühjahr kaufen, wenn die Arten mit dem Austrieb beginnen.
Staudenreste stehen lassen (2026-41)
Schneiden Sie die Stauden in der Blumenrabatte nicht komplett zurück, sondern lassen Sie abgestorbene Pflanzenreste als Winterschutz und Unterschlupf für Insekten bis zum Frühjahr stehen.
Platzanspruch von Obstgehölzen (2026-41)
Im Garten ist der vorhandene Platz meist ein begrenzender Faktor. Deshalb sollte man beim Kauf von Obstgehölzen auf die richtige Unterlage achten, damit es Jahre später keine bösen Überraschungen gibt. Mit der Unterlage können folgende Parameter beeinflusst werden: Größe und Platzbedarf des Baumes, früher Ertragsbeginn, Fruchtgröße und -farbe, regelmäßige Erträge sowie Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Krankheiten.
Pfingstrosen pflanzen (2026-39)
Achten Sie bei einer Neupflanzung von Pfingstrosen darauf, dass die dicken Triebknospen dicht unter der Erdoberfläche liegen, sonst blühen sie nicht. Übrigens: Pfingstrosen können bis zu 20 Jahre am gleichen Platz stehen. Bevorzugt wird ein halbschattiger Standort.
Heide (2026-39)
Die sogenannten Knospenblüher, das sind Sorten der Besenheide (Calluna vulgaris) oder anderer Heidearten, deren Blüten nicht aufgehen und im Knospenstadium verharren, bringen auch im September/Oktober den Heidegarten zum Blühen. Für Insekten sind diese Sorten allerdings keine Freude, denn die geschlossenen Knospen liefern weder Nektar noch Pollen. Die „normale“ Besenheide ist für Wildpflanzengärten aber zu empfehlen, da sie als späte Nahrungsquelle für Honig- und Wildbienen sehr attraktiv ist.
Rotpustel-Pilz an Laubgehölzen (2026-38)
Der Rotpustel-Pilz, ein Schwächeparasit, fällt durch seine orange sowie dunkelrot gefärbten, 1 bis 5 mm großen Fruchtkörper auf. Führen Sie die Schnittmaßnahmen zur Entfernung der befallenen Äste nur bei trockenem Wetter durch und schneiden Sie bis in das gesunde Holz. Desinfektion der Schnittwerkzeuge, z.B. mit 70 % igem Alkohol, nicht vergessen.
Rosen pflanzen (2026-38)
Falls Sie im Oktober neue, wurzelnackte Rosen pflanzen möchten, können Sie jetzt schon mit der Bodenvorbereitung beginnen. Entfernen Sie die alten Pflanzen und tragen Sie möglichst viel des alten Bodens ab. Der Bodenaustausch ist wichtig, da Rosen nicht mit sich selbst verträglich sind. Danach zwei Spatenstiche tief lockern und reifen Kompost einarbeiten. Im Oktober mit Pflanzerde auffüllen. Um die sogenannte Bodenmüdigkeit komplett zu vermeiden, empfiehlt es sich – wo möglich – einen neuen Standort zu suchen.
Efeu eindämmen (2026-38)
Giersch, ist die klassische Antwort nach dem schlimmsten aller Unkräuter. Manchmal auch Schachtelhalm oder Quecke, … Nicht zu unterschätzen ist andererseits Efeu (Hedera helix), ein kriechendes und kletterndes Gehölz.
Quelle: LOGL Gartenkalender