Station 2: Das Ried

Die Bezeichnung Ried bedeutet in unserem Sprachraum so viel wie Feuchtgebiet und sumpfige Landschaft. Das Wäschenbeurener Ried fällt von der Ebene im Osten unseres Ortes hinab zum Beutenbach. Wir finden hier viele nasse Stellen, die nur sehr langsam abtrocknen.

1998 hat die Gemeinde Wäschenbeuren hier im Ried eine Ausgleichsmaßnahme für die umfangreichen Neubaugebiete beschlossen. Mithilfe der örtlichen Vereine wurden insgesamt 91 Obstbäume gepflanzt.

2009 hat der Obst- und Gartenbauverein (OGV) auf Bitten der Gemeinde die Pflege der Obstbäume übernommen.

Leider sind im Laufe der Jahre einige Bäume der Erstbepflanzung abgestorben. Nicht alle Baumarten vertragen nasse Wurzeln. Aber auch Nagetiere wie Mäuse und die maschinelle Bearbeitung der Wiese haben zu Verlusten geführt.

2024 hat die Gemeinde mit 17 Ersatzbäumen die entstandenen Lücken wieder aufgefüllt. Zusätzlich wurde auf dem vor uns liegende Berghang weitere 70 junge Wildobstbäume gepflanzt. Unter diesen finden sich Esskastanie, Vogelbeere, Speierling und Elsbeere.

[Eine Karte mit dem Standort dieser Wildobstbäume soll noch beschafft und in der Homepage abgebildet werden] 

Am Horizont sehen wir in der Mitte den Hohenrechberg mit seinem Kirchturm. Rechts davon das besondere Profil des Aasrückens mit seinen charakteristischen Bäumen entlang der Landstraße. Links vom Hohenrechberg sehen wir die Kante des Rosensteins mit dem Sendemast.