Obst- und Gartenbauverein Wäschenbeuren e.V.

Veransteltungen und Termine 2019

 

9. März Weinfahrt

Pünktlich setzte sich der fast voll besetzte Bus in Bewegung und über Schorndorf erreichen wir Berglen. Dieser Ort besteht aus über einem Dutzend kleinster Orte, die auf einer großen Gemarkung verstreut sind. Unser Zielort ist Bretzenacker, ein Teilort mit 300 Einwohnern.
Unser Ausgangspunkt ist die Angusstube und hier werden wir vom Vorsitzenden und dreier Helfer des örtlichen OGV begrüßt. Die Mitglieder des OGV Bretzenacker betreuen hier einen Obst- und Gehölzeweg auf einer Länge von 2,7 km. Ca. 150 Bäume und Sträucher aller Art wurden mit kleinen Infotafeln versehen. Unsere Betreuer erzählen die Entstehung der Anlage und wie diese jetzt betreut und gepflegt wird. Auf Grund der nassen Witterung gehen wir nur eine Teilstrecke und kehren dann in der Besenwirtschaft ein. Bei Kaffee und Kuchen, gutem Essen und Weinen vergeht die Zeit wie im Flug und wir laufen wieder hinab zum Busparkplatz. Unser Chauffeur Horst erwartet uns schon uns so geht eine harmonische Weinfahrt zu Ende. Der Vorstand bedankte sich recht herzlich bei den Organisatoren Rita und Josef sowie bei Horst für diesen gelungenen Ausflug.

 

2. März Fasnetsumzug

Der Wetterbericht sagte trockenes, aber kühles Wetter voraus und so kam es auch. Wir vom OGV besetzten wieder unsere „Stammplätze“ in der Schulstraße, der Friedrich-von-Bürenstraße, und der Heubeundstraße. Da noch weitere Helfer dazukamen, konnten wir zwei Laufgruppen bilden. Mit insgesamt 13 Personen konnten wir alle unsere 950 erhaltenen Plaketten verkaufen. Nach dem Auflösen der Kassiererplätze trafen wir uns wie in den Vorjahren in der Bürenhalle für ein Gläschen Sekt. Insgesamt sind über 300 Euro für die Vereinskasse übrig geblieben. Der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern und lud gleichzeitig für die Fasnet 2020 ein.

23. Februar Baumschnitt im Ried

Eine stattliche Anzahl von Teilnehmern fand sich am Samstag im Ried ein, um die Bäume auf der Obstwiese zu schneiden. Der Himmel war blau und wolkenlos, nur der kalte Wind aus dem Osten zeigte, dass der Winter noch nicht vorüber ist. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich und begann seine Ausführungen mit einem Rückblick auf die Pflanzzeit der gesamten Obstanlage. Ende des vorigen Jahrhunderts wurden im Ried 80 Hochstämme verschiedener Sorten gepflanzt. Seit 2009 schneidet der OGV regelmäßig die Bäume, von denen derzeit noch ca. 60 vorhanden sind. Anschließend teilte man sich in drei Gruppen, die durch die Fachwarte Josef Nyer, Willy de Wit und Gerald Neuwirth geführt wurden. An den einzelnen Bäumen erklärten die Fachwarte die Schnitttechnik und dann wurde mit dem Rückschnitt begonnen. Nach etwa zwei Stunden waren eine stattliche Anzahl von Bäumen geschnitten und das Schnittgut wurde zusammengetragen. Zwischenzeitlich war die Kaffeetafel gedeckt und wir konnten uns bei Kaffee und leckerem Backwerk stärken. Der Vorstand dankte allen Helfern und Spendern für diese gelungene Schnittaktion.

16. Februar Baumschnitt Wasserturm

Bei blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen trafen sich eine große Anzahl von interessierten Besuchern zum Baumschnitt am Wasserturm. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich und begann seinen Vortrag mit Blick auf die beiden Baumreihen vor der herrlichen Kulisse der Kaiserberge. Die Pflanzungen erfolgten in den Jahren 2010 und 2013, so der Vorstand weiter. Das habe Auswirkungen auf die Schnittart. Die jüngeren Bäume erhalten noch einen Erziehungsschnitt während die Älteren bereits einen Erhaltungsschnitt bekommen. Der Unterschied wurde kurz besprochen und dann teilte sich die Gruppe. Die Fachwarte Willy de Wit und Gerald Neuwirth begannen an je einer Baumreihe mit den Schnittmaßnahmen. Hierbei konnten direkt am Baum viele Fragen beantwortet und die Schnitttechnik gezeigt werden. Die Zeit verflog rasch und nachdem die meisten Bäume geschnitten waren, stärkte man sich bei Kaffee, köstlichen Fasnetsküchle und Glühwein. Nebenbei wurde noch über verschiedene Fragen diskutiert. Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei allen Teilnehmern, besonders aber bei den Spenderinnen und Spendern der Verpflegung.

 

19. Januar 2019 Jahreshauptversammlung

Am Freitag, den 18. Januar 2019 fand im Foyer der Bürenhalle die Jahreshauptversammlung statt. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die zahlreichen Besucher recht herzlich, darunter die Präsidentin des Landesverbandes LOGL Sigrid Erhardt und Herrn Bürgermeister Karl Vesenmaier. In einer Schweigeminute gedachte man der zwei verstorbenen Mitglieder Ludwig Rummel und Heribert Risel.
In seinem Bericht ging der 1. Vorsitzende zuerst auf die Mitgliederentwicklung ein. Durch fünf Beitritte und einen Austritt erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 221. Dann ging der Redner auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Neben drei Schnittunterweisungen und zwei Baumpflegeaktionen, einer Wanderung und einer Radtour, einem Ausflug nach Würzburg und dem Kameradschaftsabend beteiligte sich der Verein auch bei der Ortsputzete und dem Fasnetsumzug. Der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern und bei den Besuchern für die Unterstützung.
Frau Monika Horn verlas das Protokoll der der letzten Hauptversammlung und Frau Rita Bacher berichtete über die Finanzen des Vereins. Die Vereinsführung wurde einstimmig entlastet, die Anträge hierzu stellte Kassenprüfer Gernot Griebling.
Im Jahr 2019 werde der Verein wieder verschiedene Veranstaltungen durchführen, so der Vorstand weiter und er lud alle Anwesenden recht herzlich zur Teilnahme ein. Neben den bekannten Baumschnittaktionen und den Baumpflegemaßnahmen werden auch wieder eine Weinfahrt, eine Wanderung und eine Radtour angeboten. Zum Jahresausklang finde auch wieder der Kameradschaftsabend statt. Auf einen Jahresausflug mit dem Bus wolle man aber verzichten, da die Remstalgartenschau und die Bundesgartenschau in Heilbronn auf kurzem Wege auch selbst erreicht werden können.
Unter TOP Verschiedenes nahm Frau Erhardt verschiedene Ehrungen vor. Für über 5 Jahre aktive Teilnehme im Ausschuss des Vereins wurden Frau Sabine Bucher und die Herren Willy de Wit und Peter Mühleisen mit dem grünen Apfel geehrt. Für über 10 Jahre im Ausschuss erhielt Herr Hermann Späth den bronzenen Apfel. Für 20jährige Ausschusstätigkeit und als Fachwart erhielt Herr Josef Nyer den goldenen Apfel. Ebenso erhielt Frau Monika Horn für Ihre Tätigkeit im Vorstand des Vereins den goldenen Apfel. Frau Erhardt bedankte sich bei den Geehrten für deren Einsatz zum Wohle des Vereins. Diesem Dank schloss sich der Vereinsvorstand an und überreichte jeweils ein Präsent.
Bürgermeister Vesenmaier überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich für die immer harmonische Zusammenarbeit zwischen Verein und Gemeinde. Frau Bacher machte den Hinweis, dass der Verein eine Pflanzentauschbörse organisieren werde, die mehrmals jährlich an einem Samstagnachmittag auf dem Grüngutplatz der Gemeinde stattfinden werde, starten solle dies am ersten Samstag im April. Diskutiert wurde anschließend noch über den Mistelbefall der Bäume und was man dagegen tun solle.
Der Vorstand wies abschließend noch darauf hin, dass alle Aktionen des Vereins im Mitteilungsblatt der Gemeinde bzw. auf der Internetseite des Vereins unter www.OGV-waeschenbeuren.de nachgelesen werden können. Dann schloss Herr Gerald Neuwirth die harmonisch verlaufene Sitzung und lud zum Vesper ein.

 

 

Veranstaltungen und Termine 2018

Rückblick zum Kameradschaftsabend

Im herbstlich dekorierten Foyer der Bürenhalle begrüßte Vorstand Gerald Neuwirth eine große Anzahl von Mitgliedern und Freunden des Vereins. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen des Abends sowie Herrn Bürgermeister Karl Vesenmaier, den Gemeinderäten, den Vorständen der befreundeten Vereine und den ehemaligen Vorstands- und Ausschussmitgliedern des Vereins. In seinem Rückblick auf die vergangenen Monate beschränkte sich der Vorstand auf die Situation bei Obst und Garten. Nach drei teils kalten Monaten begann das Frühjahr erst nach Ostern, dann aber mit Macht. Innerhalb kurzer Zeit blühten Bäume und Sträucher und die Insekten hatten viel zu tun. Dass Sie erfolgreich waren, zeigte der anschließende Obstbehang, die Bäume hingen übervoll mit Obst und viele konnten im Laufe des Jahres die Last nicht tragen und brachen. Trotz der lang anhaltenden Trockenheit – von April bis November regnete es viel zu wenig – war der Ertrag auf den Obstbäumen aber auch im Garten sehr gut. Die lange Trockenheit hat aber auch ihre Spuren hinterlassen. Die Folgen für den Wald und die Obstwiesen wird sich in den folgenden Jahren zeigen, so der Vorstand zum Schluss.

 

Im weiteren Verlauf des Abends kam man nun zu den Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder. Insgesamt acht Mitglieder konnten auf eine langjährige Vereinszugehörigkeit zurückblicken. Für 25 Jahre waren dies die Damen Barbara Schoch und Rita Bacher sowie Herr Josef Nyer. Für 40 Jahre Mitgliedschaft die Herren Heinz Hinterberger, Siegfried Kleesattel, Martin Schäffler und Peter Schührer sowie für 60 Jahre Herr Berthold Weber. Die anwesenden Mitglieder erhielten aus den Händen der Vorstände Gerald Neuwirth und Winfried Kaißer die silbernen und goldenen Ehrennadeln des Landesverbandes mit Urkunde und ein kleines Geschenk des Vereins.

Anschließend sah man sich Bilder aus dem Jahr 2018 an. Zum Schluss des offiziellen Teils bedankte sich der Vorstand bei allen Anwesenden für die Teilnahme an diesem Abend und speziell bei seinem OGV-Team für die geleistete Arbeit an diesem Abend und im ganzen Jahr.

 

Jahresausflug nach Würzburg am 26. August 

Am letzten Sonntag war es endlich soweit, wir starteten zu unserem Ausflug zur Landesgartenschau in Würzburg.  Pünktlich um 7 Uhr setzte unser Chauffeur Rolf den Bus in Bewegung und ohne Verzögerungen ging es auf die A7 in Richtung Norden. Kurz vor 10 Uhr trafen wir unsere Gästeführerin Andrea und erhielten einen ersten Überblick über das Gartenschaugelände.

 

Dazu stiegen wir auf eine Empore und konnten in der Ferne das Wahrzeichen von Würzburg, die Festung Marienberg sehen. „Das Gelände der Gartenschau war früher Teil einer amerikanischen Kaserne“, erklärte und Andrea und nach deren Abzug wurde beschlossen, hier den Stadtteil Hubland mit dem Gartenschaugelände zu verbinden. So sei es gelungen, dass große Teile des Parks für mindestens 30 Jahre so erhalten bleiben. Die Achse des Geländes bildet die ehemalige Start- und Landebahn, die jetzt als Wiesenpark genutzt wird. Drum herum wurden uns viele gärtnerische Kleinode gezeigt, ebenso die Blumenhalle, die Zukunftsgärten und zum Abschluss den Krautgarten, angelegt nach amerikanischen Plänen und bepflanzt mit vielen verschiedenen Küchenkräutern.

 

Nach der Führung konnte jeder die freie Zeit nutzen und noch selbst auf Erkundung gehen. Am Nachmittag stand der Besuch der Innenstadt auf dem Programm und so fuhren wir hinab und parkten an nahe dem Zentrum. Um die Residenz, im Dom St. Kilian und dem Neumünster, in den Altstadtgassen und der Alten Mainbrücke traf man auf Reiseteilnehmer. Die meisten waren aber auf dem Marktplatz beim Würzburger Weinfeist anzutreffen. Gut gestärkt mit fränkischen Spezialitäten fuhren wir dann wieder in Richtung Heimat. Bei Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder zu Hause. Ein schöner und harmonischer Ausflug war zu Ende. Vorstand Gerald Neuwirth bedankte sich bei Rolf für die ruhige Fahrt und bei Monika, Rita und Gisela für die Hilfe bei der Organisation und Durchführung des Ausfluges.

 

Radtour am 19. August

 

 Am vergangen Sonntag war es wieder soweit, die Obst- und Gartenfreunde schwangen sich auf die Fahrräder, um die nähere Umgebung zu erkunden. Vorstand Gerald Neuwirth konnte eine stattliche Anzahl von Radlerinnen und Radlern begrüßen und gemütlich radelten wir auf dem Radweg nach Reitprechts. Hier ging es dann etwas steiler den Berg hinauf bis zum Rechberg. Unser Weg führte uns weiter in Richtung Schurrenhof und dann über die Mühleisenhöfe hinab nach Ottenbach. Immer wieder hielten wir inne und schauten unsere herrliche Landschaft mit den Kaiserbergen an. In Ottenbach wurden wir von der OGV-Vorsitzenden herzlich auf deren Gartenfest begrüßt. Bei gutem Essen und frischen Getränken konnten wir uns für die Weiterfahrt stärken. In Eislingen nutzen wir die Gelegenheit, beim italienischen Eislädle eine Pause einzulegen. Weiter ging es an der Fils entlang nach Göppingen, wo wir beim Bierfest am Schlossplatz eine letzte Rast einlegten. In Faurndau trafen wir wieder auf unseren Radweg und legten die letzten Kilometer gemütlich zurück. Beim Pavillon endete nach etwa vierzig Kilometern diese gemütliche Rundtour.

 

Wanderung am 6. Mai 

Es zeichnete sich bereits Tage vor der Wanderung ab, dass am „Wandertag“ des OGV das  Wetter ideal sein werde. Schon  auf der Hinfahrt  nach Gschwend war der Eindruck: Dies wird eine schöne Blütenwanderung. Auf dem Parkplatz beim Hagbergturm war überraschend noch reichlich Parkraum. Die Luft war leicht bewegt, somit sehr gut geeignet für eine Wanderung in freier Natur. Es waren immerhin 23 Mitwanderer, die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten. Erster Zwischenstopp war dann der Hagbergturm, von dem man heute einen mehr oder weniger guten Blick über das gesamte Land hatte. Durch das Hochdruckwetter war die Sicht nicht so optimal, aber alles geht nun mal nicht. Die Frickenhofer Höhe war noch gut zu erkennen. Auch der Schönenberg bei Ellwangen und sehr gut erkennbar waren die vielen neuen Windräder mit der neuen Wassertechnik. Die Hohenloher Ebene war nur zu erahnen.

 

Unsere Heimatberge – Hohenstaufen –Rechberg - Stuifen waren auch im Dunst fast verschwunden. Die Bäume und Sträucher standen in voller Blüte. Fachwart Josef Nyer  erklärte, welche Reaktionen dies bei den Obstbäumen und den  Blütenständen hervorrufe. Auch die Leimringe an den Bäumen wurden vom Fachwart kritisch bewertet, da diese den Hungertod von Spechten bewirken können. Mit Interesse sind die Gärten der Anlieger ebenso bewertet worden wie die neuen Hochbeete in einem Fall. Da mussten anscheinend Euro-Paletten die Grundlage herstellen. Vorbei an einzelnen Gehöften, Wohnhäuser und Streuobstwiesen endete die Wanderung nach gut 2 Std. wieder am Ausgangspunkt Parkplatz

 

Baumpflegeaktionen 2018

Von den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins Wäschenbeuren wurden in den Monaten März und April Baumpflegeaktionen auf den gemeindeeigenen Baumwiesen durchgeführt. Dabei wurden knapp 80 Bäume fachgerecht geschnitten und die jüngeren Bäume mit einer Baumscheibe versehen.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern, die fleißig mit dabei waren.

 

 

 

Rückblick zum Baumschnitt am Wasserturm

Bei blauem Himmel und Sonnenschein, aber teils heftigem Ostwind trafen sich eine kleine Anzahl von interessierten Besucherinnen und Besuchern zum Baumschnitt am Wasserturm.

 

Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich und Fachwart Willy de Wit begann mit der Gruppe den fachmännischen Baumschnitt. Die Bäume wurden gepflanzt in den Jahren 2010 und 2013. Bei den älteren, schon höher gewachsenen Bäumen wurde der Erhaltungsschnitt gezeigt, während bei den noch kleinen Bäumen der Erziehungsschnitt wichtig ist. Viele Fragen konnte der Fachwart vor Ort mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern klären und nach getaner Arbeit wurde bei Kaffee und Kuchen weiter diskutiert.

Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei allen Teilnehmern, besonders aber bei den Spenderinnen der Verpflegung.

 

Rückblick zur Baumschnittaktion im Ried

Eine stattliche Anzahl von Teilnehmern fand sich am Samstag im Ried ein, um die Bäume auf der Obstwiese zu schneiden. Der Himmel war blau und wolkenlos und man konnte den Frühling ahnen. Nur der kalte Wind aus dem Osten zeigte, dass der Winter noch nicht vorüber ist. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich und begann seine Ausführungen mit einer Erklärung der Schneidewerkzeuge. Anschließend teilte man sich in zwei Gruppen, die durch die Fachwarte Willy de Wit und Gerald Neuwirth geführt wurden. An den einzelnen Bäumen erklärten die Fachwarte die Schnitttechnik und dann wurde mit dem Rückschnitt begonnen. Nach etwa zwei Stunden waren eine stattliche Anzahl von Bäumen geschnitten und das Schnittgut wurde zusammengetragen und auf dieFuhrwerke aufgeladen.

 

Zwischenzeitlich war die Kaffeetafel gedeckt und wir konnten uns bei Kaffee und leckerem Backwerk stärken. Der Vorstand dankte allen Helfern und Spendern für diese gelungene Schnittaktion.

 

Rückblick zum Schnittkurs für Frauen

Bei trockenem, aber durch den Wind sehr kaltem Wetter trafen sich im Garten von Inge Bauer in Maitis 25 Frauen zum Schnittnachmittag nur für Frauen. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Teilnehmerinnen, die aus vielen Gemeinden aus der Umgebung gekommen waren. Sein besonderer Gruß galt Frau Sigrid Erhardt, die den heutigen Kurs leitete. Nach einer kurzen Einführung in die Werkzeugkunde ging es ans Werk. Brombeeren, Johannes- und Stachelbeeren und Himbeeren, all diese Sträucher wurden ausgiebig besprochen und fachgerecht zurückgeschnitten. Auch bei Gartenkräutern wurde so manche Frage der Teilnehmerinnen beantwortet.

 

Anschließend ging es zum Garten von Elisabeth Weiler und mit dem richtigen Schnitt der Rosen begann man den zweiten Teil. Nachdem mehrere Rosenpflanzen geschnitten waren, begab man sich in den Hofraum und nahm am Kaffeetisch Platz. Versorgt mit vorzüglichen Backwaren wurden noch viele Fragen beantwortet. Vorstand Neuwirth bedankte sich bei allen, die zum Erfolg des Nachmittages beigetragen hatten und verabschiedete die Referenten mit einem kleinen Geschenk.

 

Rückblick zur Weinfahrt

Überpünktlich konnten wir am Samstag den 3. März zu unserer Weinfahrt starten. Die Sonne begleitete uns auf unserer Fahrt nach Kleinaspach. Hier stiegen fast alle aus und gemeinsam wanderten wir gemütlich durch die Weinberge nach Almersbach am Weinberg.

 

Im Besen der Familie Möhle wurden wir bereits erwartet und innerhalb kurzer Zeit stand auf allen Tischen Kaffee und leckerer Kuchen. Mit lustigen Gesprächen, reichhaltigem und guten Essen und wohlschmeckendem Wein verging die Zeit wie im Fluge und zur angegeben Zeit mussten wir Abschied nehmen. Der erste warme Frühlingstag nach der bitteren Kälte war genau der richtige Rahmen für diese harmonische Weinfahrt. Vorstand Gerald Neuwirth bedankte sich bei Frau Arndt für die gute und sichere Fahrt und bei Rita Bacher und Josef Nyer für die klasse Organisation der ersten Weinfahrt unter neuer Leitung und überreichte unter dem Beifall der Teilnehmer je ein kleines Geschenk.

 

26. Januar 2018 Hauptversammlung

Am Freitag, dem 26.01. fand im Foyer die Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins statt. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste, darunter Bürgermeister Karl Vesenmaier und Gemeinde- und Kreisrat Erich Hieber recht herzlich. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der acht verstorbenen Mitglieder des Jahres 2017.

Der Vorstand begann seinen Bericht mit der Mitgliederentwicklung 2017. Den acht Verstorbenen standen vier neue Mitglieder entgegen. Somit reduzierte sich die Mitgliederzahl auf 218 Personen. In seinem Jahresrückblick sprach der Vorstand die durchgeführten Veranstaltungen an und zeigte jeweils Bilder dazu. „Sie sehen liebe Mitglieder, so der Vorstand in seinen Ausführungen, dass wir 2017 wieder sehr aktiv für unseren Verein tätig waren“. Für die rege Teilnahmen und die Mithilfe bedankte sich der Vorstand bei den Mitgliedern und den Vorstands- und Ausschussmitgliedern und deren Partnern recht herzlich. Schriftführerin Monika Horn verlas das Protokoll der letzten Hauptversammlung und Rita Bacher überbrachte den Kassenbericht. Kassenprüfer Erich Hieber bescheinigte eine sehr gute Kassenführung und beantragte die Entlastung von Kassier, Vorstandschaft und Ausschuss. Alle wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

Unter TOP Verschiedenes wurde die Nutzung des Grünabfallplatzes angesprochen. Bürgermeister Vesenmaier sagte, dass der Platz in den nächsten Wochen eingezäunt würde und man rechtzeitig die Öffnungszeiten bekannt geben werde. In seinem Grußwort bedankte sich der Bürgermeister beim OGV für die geleistete Arbeit und wünschte eine weiterhin gute Entwicklung. Weitere Themen an diesem Abend waren der Befall der Bäume mit Misteln und die Verwertung des Obstertrages. In einer regen Diskussionsrunde wurde über die Probleme gesprochen. Vorstand Gerald Neuwirth erklärte den Anwesenden die Vorteile der Vereins – Mitgliedskarte. Er sagte, dass bei vielen Händlern Rabatte für Vereinsmitglieder eingeräumt würden und zeigte beispielhaft einige Adressen. Diese sollen auf der Internetseite des Vereins – www.ogv-waeschenbeuren.de - veröffentlicht werden.

Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der 2.Vorstand Winfried Kaißer bei Gerald und Gisela Neuwirth für deren Einsatz zum Wohle des Vereins. Als Abschluss des Abends gab es traditionell wieder eine Portion Wurstsalat für die Teilnehmer.

 

Veranstaltungen 2017

4. November - Unser Kameradschaftsabend 

Im herbstlich dekorierten Foyer der Bürenhalle begrüßte Vorstand Gerald Neuwirth eine große Anzahl von Mitgliedern und Freunden des Vereins. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen des Abends sowie Herrn Bürgermeister Karl Vesenmaier, den Gemeinderäten, den Vorständen der befreundeten Vereine und den ehemaligen Ausschussmitgliedern des Vereins. In seinem Rückblick auf die vergangenen Monate beschränkte sich der Vorstand auf die Situation bei Obst und Gärten ein. Der schwärzeste Tag des Jahres war wohl für alle Obstbaumfreunde der 20. April, so der Sprecher weiter. Mit einem starken Spätfrost wurde der größte Teil der zu erwarteten Obsternte vernichtet. Beim Beerenobst und den Gartenerzeugnissen gab es keinen Grund zum Klagen. Durch die positive Witterung des Jahres mit Wärme und Regen ohne Gewitterstürme konnte eine gute Ernte erzielt werden.

 

Im weiteren Verlauf des Abends kam man nun zu den Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder. Insgesamt neun Mitglieder konnten auf eine 25jährige bzw. 40jährige Vereinszugehörigkeit zurückblicken. Für 25 Jahre war dies Frau Christa Mai und für 40 Jahre die Damen Thekla Kaiser und Doris Weber sowie die Herren Erich Hieber, Dietmar Hinterberger, Clemens Wahl, Karl Kottmann, Erich Irtenkauf und Eberhard Kaißer. Die anwesenden Mitglieder erhielten aus den Händen der Vorstände Gerald Neuwirth und Winfried Kaißer die goldene Ehrennadel des Landesverbandes mit Urkunde und ein kleines Geschenk des Vereins.

 

Zum Schluss des offiziellen Teils bedankte sich der Vorstand bei allen Anwesenden für die Teilnahme an diesem Abend und speziell bei seinem OGV-Team für die geleistete Arbeit an diesem Abend und im ganzen Jahr. Abschließend sah man sich Bilder des Jahresausflugs in die Pfalz an, der im September durchgeführt wurde.

 

 

22. bis 24. September, Ausflug in die Pfalz 

Am Freitag, den 22. September starteten wir pünktlich zu unserem Jahresausflug in die Pfalz. Nach einigen Umleitungen und Staus erreichten wir Fischbach bei Dahn und parkten beim Biosphärenhaus. Nach einer kleinen Stärkung hörten wir und einen Vortrag über die Pfalz an und besuchten die Ausstellung. Zum Schluss erklommen wir den Baumwipfelpfad mit teils freier Sicht auf den Pfälzer Wald. Wir setzten unsere Fahrt fort und besuchten in Zweibrücken den Rosengarten, im dem noch immer einige Rosen blühten. Aber auch viele Herbstblüher und Dahlien waren zu sehen. In Neustadt an der Weinstraße bezogen wir unsere Hotelzimmer und trafen am Abend viele Bekannte auf dem Weinfest.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Edenkoben und von dort mit der historischen Doppelsesselbahn hinauf zur Rietburg. Vor hier oben hat man eine gute Fernsicht, nur heute lag etwas Nebel im Rheintal. Wieder unten angekommen wanderten wir entlang der Weinberge nach St. Martin. Der kleine, aber sehenswerte Ort wurde ausgiebig besichtigt und zum Abendessen fanden wir uns in einem Weinkeller ein. Bei einer Weinprobe und gutem Essen verging die Zeit wie im Fluge, aber auf dem Weinfest traf man wieder Bekannte.

 

Am Sonntag starteten wir zur Heimreise, besuchten die Kleinstadt Bad Bergzabern und das Deutsche Weintor in Rechtenbach.  In Kandl besuchten wir den Obsthof, stärkten uns mit heimischen Produkten und erfuhren vom „Bauern“ viel Interessantes über den Hof und seine Produkte. Und zum Abschluss gab es dann schwäbisches Essen im Lamm in Berglen.

Drei schöne Tage liegen hinter uns, gut organisiert von Frau Bacher und ihrem Team, einer stressfreien Fahrt durch Dieter Röhm von Musikreisen und versorgt mit köstlich Gebackenem einiger Teilnehmerinnen.

 

 

 

12.      August          Veredlungskurs

 

 

Witterungsbedingt konnte der Veredlungskurs nicht stattfinden und wurde am 14. August am frühen Abend durchgeführt. Mehrere Interessenten trafen sich auf der Wiese von Carla Müller mit dem Vereinsfachwart Willy de Wit. Willy erklärte die Veredlungstechniken und zeigte an mitgebrachten Beispielen die Vorgehensweise. An mehreren jungen Bäumen wurden dann Äste abgenommen und jeweils eine andere Obstsorte darauf veredelt. Zu einem späteren Zeitpunkt wolle man dann das Ergebnis sich anschauen.

 

 

16.      Juli                 Radtour durch unser "Ländle"

 

 

Auf dem Parkplatz vor dem Friedhof treffen sich 16 Radler zur Tour durch unser Ländle. Die Temperaturen sind angenehm und die Aussichten für den Tag gut und so starten wir gut gelaunt in Richtung Lorch. Hinab auf der alten Kirnecker Steige erreichen wir den Remsweg und auf sehr schöne Route radeln wir über Waldhausen, vorbei an den vielen Seen durch Plüderhausen nach Urbach. Beim kleinen Heimatmuseum „Farrenstall“ stärken wir uns zur Mittagszeit beim kleinen Gartenfest. Wir machen uns wieder auf und radeln nach Plüderhausen und dann auf der alten B 29 über Weitmars nach Lorch. Im Eiscafé machen wir einen erfrischenden Zwischenstopp, bevor es über Schwäbisch Gmünd und dem Radweg nach Straßdorf geht. In der Gartenwirtschaft löschen wir mit kalten Getränken unseren Durst und beschließen diese schöne Rundtour durch unser „Ländle“.

 

 

07.      Mai                 Wanderung mit Eberhard Klütz

Die geplante Wanderung zu einem Aussichtspunkt bei Gschwend wurde wegen des Dauerregens abgesagt. Die Kaiserberge waren nicht einmal von Wäschenbeuren aus zu sehen. Trotzdem traf sich eine stattliche Anzahl von Wanderfreunden am Schulparkplatz und man beschloss, eine Wanderung im Remstal zu wagen. Vor Haubersbronn stellte man die PKWs ab und drehte eine gemütliche Runde unter Schirmen in Richtung Urbach und wieder zurück. Zum Trocknen und Aufwärmen traf man sich anschließend in der Hohen Linde und verbrachte noch einen gemütlichen Nachmittag. Die Wanderführer Gerda und Eberhard versprachen, bei besseren Sichtverhältnissen die Wanderung zu wiederholen. Die Einladung erfolgt kurzfristig über das Mitteilungsblatt bzw. per Mail.

 

02.      April               Vogelkunde mit Willy de Wit

Am frühen Sonntagmorgen trafen sich Natur-und Vogelfreunde zu einer ca. 2stündigen Vogelführung. Ausgangspunkt war der idyllische Sonderbachsee. Die Exkursion eröffnete dann Willy de Wit als erfahrener Vogelkundler. “es geht heute um sehen, hören und viel Geduld“, so de Wit. Nach einer Hör-Übung ging es los zum nahegelegenen Naturschutzgebiet. Der Klang einer Mönchsgrasmücke ertönte aus einem Gebüsch am kleinen Bachlauf. „ Die kamen erst letzte Woche aus ihren Winterquartier zurück und stecken jetzt ihre Reviere ab“, meinte Willy de Wit „und da oben fliegen zwei Stare mit ihren typischen dreieckigen Flügeln“, wurde noch schnell ergänzt. Die Teilnehmer/innen kamen aus dem Staunen nicht heraus

 

 

Im Naturschutzgebiet wurden die Kopfweiden angesprochen. Diese liebt eigentlich der Steinkauz, aber leider ist diese Vogelart schon seit den 70ger Jahren in unserem Raum nicht mehr ansässig. “Ich habe in der Hoffnung auf einen Erfolg mit OGV-Mgl- Martin Staiger im Gewann Ried zwei Steinkauzröhren aufgebaut“, berichtete Willy de Wit.

Die Spechte ließen sich allesamt nicht blicken-auch nicht mit einem Stimmen-Simulator, den de Wit als technisches Hilfsmittel zum Erstaunen der Anwesenden einsetzte. Als Entschädigung gab es zur Ansicht an einer mit Braunfäule zersetzter Weißtanne Einschlaglöcher und Nahrungslöcher –rund, sowie auch eckig, von allen Spechtarten. Der erfahrene Ornithologe sagte, dass die Spechte hier mit ihrer klebrigen Zunge ihre Ameisen und andere Insekten finden.

 

Schon war man auf dem Rückweg und an Informationen mangelte es heute beileibe nicht. Gelerntes soll langsam vertieft werden. Etwa 25 Vogelarten mit jeweiligen Erklärungen wurden am frühen Sonntag gesehen oder gehört. Ein schöner Erfolg für die Vogelliebhaber .Eine Fortsetzung der Exkursion wurde versprochen.

 

18.      März               Baumschnittaktion Wasserturm

 

 

Bei blauem Himmel und Sonnenschein, aber teils heftigem Ostwind trafen sich eine nette Anzahl von interessierten Besuchern zum Baumschnitt am Wasserturm. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich und begann seinen Vortrag mit einer kurzen Erklärung der mitgebrachten Schnittwerkzeuge. Als nächster Punkt wurde der Unterschied von Erziehungs- und Erhaltungsschnitt bei Hochstämmen besprochen. Dann teilte sich die Gruppe auf und unter Anleitung der Fachwarte Josef Nyer und Gerald Neuwirth wurden die beiden Baumreihen der Gemeinde am Wasserturm geschnitten. Hierbei konnten direkt am Baum viele Fragen beantwortet und die Schnitttechnik gezeigt werden. Dann wandte man sich den Bäumen des OGV zu, die vor etwa 10 Jahren vor dem Wasserturm gepflanzt wurden. Mit dem Erhaltungsschnitt wurden die Bäume in die richtige Form gebracht.

 

Nach getaner Arbeit stärkte man sich bei Kaffee, köstlichen Kuchen und Getränken. Nebenbei wurde noch über verschiedene Fragen diskutiert. Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei allen Teilnehmern, besonders aber bei den Spenderinnen und Spendern der Verpflegung.

 

 

11.      März               Infonachmittag für Frauen mit Sigrid Erhardt

Am vergangenen Samstag fand in Maitis der 5. Infonachmittag nur für Frauen statt. Vorstand Gerald Neuwirth vom OGV Wäschenbeuren begrüßte über 30 interessierte Damen zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung der Landfrauen Maitis, und den OGVs auf Hohenstaufen und Wäschenbeuren. Besonders begrüßte er Frau Sigrid Erhard vom Kreisverband Göppingen, die an diesem Tage als Referentin auftrat.

 

Nach einer kurzen Einführung in die Schnitttechniken und die richtigen Werkzeuge hierzu begann Frau Erhardt ihren Vortrag. Zuerst wurden mehrere Rosensträucher zurückgeschnitten. Hierbei konnten bereits viele Fragen der Teilnehmerinnen beantwortet werden. Der daneben stehende, bereits sehr stark verholzte Forsythienstrauch wurde nur angesprochen. Ein Zurückschneiden hätte den Zeitrahmen gesprengt. Dann folgte ein kurzer Abstecher zum Lavendel und zu den Himbeeren. Danach nahm man sich einen Johannisbeerstrauch vor. Der in die Jahre gekommene Strauch zeigte nur wenig Neuaustrieb und so wurde er kräftig zurückgeschnitten. Ein starker Rückschnitt fördert ein stärkeres Wachstum, so die Referentin weiter, dies käme auch der Qualität der Beeren zugute. Auch der Brombeerstrauch wurde aus diesem Grunde kräftig gestutzt – das hätte ich mich nicht getraut, so der Einwurf einer Teilnehmerin. An einem Haselnussstrauch erklärte Frau Erhardt ein Wachstumsgesetz: Der Rückschnitt dieser Gehölze findet immer in Bodennähe statt. Der Busch treibt dann von unten neues Holz mit Blättern und wirkt so der Verkahlung vor. Was bei einem Schnitt im oberen Bereich passiert, konnte an dieser Haselnuss gezeigt werden.

 

Bei Kaffee und Kuchen wurde noch viel diskutiert und erklärt. Dieser Nachmittag hat sich wirklich gelohnt, so eine Teilnehmerin abschließend. Vorstand Gerald Neuwirth bedankte sich bei Frau Erhardt für ihre Ausführungen mit einem Geschenk. Ebenso bedankte er sich bei Familie Fischer für die Möglichkeit, diese Veranstaltung hier stattfinden zu lassen und besonders bei den fleißigen Bäckerinnen für Kaffee und köstlich Kuchen.

 

04.      März               Weinfahrt

Ein voll besetzter Bus, gesteuert von Frau Arndt, erreicht nach kurzer Fahrzeit den Parkplatz oberhalb von Rohrbronn. Hier steigen fast alle Teilnehmer aus und nehmen den Wanderweg auf den Höhen des Remstals. Vorbei an Obstplantagen, Streuobstwiesen und Weinbergen erreichen wir bei frühlingshaften Temperaturen den Bauersberger Hof.

 

Im Weingut Beutel werden wir freundlich empfangen und bald bekommen die Hungrigsten Kaffee und Kuchen serviert. Zu gutem Wein und schmackhaftem Essen spielen unsere Musiker Willy, Reinhold und Rüdiger bekannte Melodien.

 

Wie im Flug vergeht die Zeit und es heißt Abschied nehmen. Ein Shuttlebus, der drei Mal fahren muss, bringt alle wieder sicher ins Tal und wir fahren wieder nach Hause. Herzlichen Dank an Hans und Rosemarie Schmid für die Organisation und Musikreisen Schweicker für die gute und sichere Fahrt.

 

Rückblick zur Baumschnittaktion im Ried am 18. Februar

Eine stattliche Anzahl von Teilnehmern fand sich am vergangenen Samstag im Ried ein, um die Bäume auf der Obstwiese zu schneiden.

 

Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich und begann seine Ausführungen mit einer Erklärung der Schneidewerkzeuge. Anschließend teilte man sich in drei Gruppen, die durch die Fachwarte Josef Nyer, Willy de Wit und Gerald Neuwirth geführt wurden. An den einzelnen Bäumen erklärten die Fachwarte die Schnitttechnik und dann wurde mit dem Rückschnitt begonnen. Nach etwas mehr als zwei Stunden waren eine stattliche Anzahl von Bäumen geschnitten und unter tatkräftiger Mithilfe des jüngsten Teilnehmers Francesco wurde das Schnittgut gesammelt und auf Peters Fuhrwerk aufgeladen.

 

Zwischenzeitlich war die Kaffeetafel gedeckt und wir konnten uns bei Kaffee und leckerem Backwerk stärken. Der Vorstand dankte allen Helfern und Spendern für diese gelungene Schnittaktion.

 

Schnittunterweisung im Nollen am 11. Februar 

Eine stattliche Anzahl von Interessenten fand sich auf der Wiese der Familie Bucher im Nollen ein. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich. Sein besonderer Gruß galt Herrn Helmut Fuchs aus Hohenstaufen, der die Schnittunterweisung durchführte.

 

Zum Anfang stellte der Referent kurz die Werkzeuge vor, die heute in Einsatz kommen sollten. Auch der richtige Einsatz der Leitern wurde besprochen. Dann wandte man sich dem ersten Baum zu, der ca. 18 Jahre alt war. Da dieser Baum in den letzten Jahren nur sehr kurze Jahrestriebe entwickelte, wurde er kräftig zurückgeschnitten, um für die Zukunft das Wachstum anzuregen. Die weiteren Bäume, die ca. 10 Jahre alt sind, waren im Wuchs stärker und so konnte Herr Fuchs mit mehreren Schnitten einige Fehlstellungen beseitigen. Breiten Raum bei diesen Schnittmaßnahmen wurde den Erklärungen des Referenten und den Fragen der Teilnehmer gewidmet. Zum Schluss nahm man sich dann einen älteren, teilweise in sich verwachsenen Baum vor. Hier zeige Herr Fuchs, wie man mit einigen gezielten Schnitten wieder Licht in die Baumkrone bringen konnte.

Zum Abschluss des sonnigen Nachmittags wurde bei Kaffee und Kuchen noch eine Weile diskutiert. Der Vorstand bedankte sich bei Herrn Fuchs mit einem kleinen Geschenk und bei der Familie Bucher für die großzügige Bewirtung.

Vorher - nachher

 

 

 

Hauptversammlung am 27. Januar 

Im Foyer fand die Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins statt. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste, darunter Bürgermeister Vesenmaier und Gemeinde- und Kreisrat Erich Hieber recht herzlich. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der sechs verstorbenen Mitglieder des Jahres 2016.

Der Vorstand begann seinen Bericht mit der Mitgliederentwicklung 2016. Den sechs Verstorbenen und einem Austritt standen acht neue Mitglieder entgegen. Somit erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 222 Personen. In seinem Jahresrückblick sprach der Vorstand die durchgeführten Veranstaltungen an und zeigte jeweils Bilder dazu. „Sie sehen liebe Mitglieder, so der Vorstand in seinen Ausführungen, dass wir 2016 wieder sehr aktiv für unseren Verein tätig waren“. Für die rege Teilnahmen und die Mithilfe bedankte sich der Vorstand bei den Mitgliedern und den Vorstands- und Ausschussmitgliedern recht herzlich. Schriftführerin Monika Horn verlas das Protokoll der letzten Hauptversammlung und Rita Bacher überbrachte den Kassenbericht. Kassenprüfer Erich Hieber bescheinigte eine sehr gute Kassenführung. Und beantragte die Entlastung. Kassier, Vorstandschaft und Ausschuss. Alle wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

Bei den turnusmäßig anstehen Wahlen wurden der Vorstand und der Ausschuss ohne Veränderung für drei weitere Jahre gewählt. Den Ausschuss verstärken künftig Frau Beatrix Bauer und Herr Martin Staiger, die ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt wurden. In seinem Ausblick für 2017 stellte Herr Neuwirth insgesamt 14 Veranstaltungen vor, die durchgeführt werden sollen. „Wir haben wieder ein attraktives Programm zusammengestellt“, so der Vorstand weiter und er lud alle Mitglieder und Freunde zur Teilnahme ein.

 

Unter „Verschiedenes“ wurden Carla Müller und Hermann Späth für langjährige Tätigkeit im Ausschuss mit dem „Grünen Apfel“ geehrt. Die Vorstände Neuwirth und Kaißer bedankten sich bei Beiden für die gute Mitarbeit und das Engagement im Gremium. Sie erhielten eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.
Fachwart Willy de Wit stellte seine letzte Weiterbildungsmaßnahme zum Gartenchoach vor und warb um Mithilfe beim Aufbau einer Jugendgruppe.
Als wichtiges Thema wurde die Zukunft des Grünabfallplatzes angesprochen. Bürgermeister Vesenmaier als auch Kreisrat Erich Hieber betonten, dass der Platz auf jeden Fall in Wäschenbeuren erhalten bleiben wird. Über Ausstattung und Öffnungszeiten werde man aber in jedem Fall die Bevölkerung unterrichten. In seinem Grußwort bedankte sich der Bürgermeister beim OGV für die geleistete Arbeit und wünschte eine weiterhin gute Entwicklung. Vorstand Winfried Kaißer bedankte sich bei Gerald und Gisela Neuwirth für ihren Einsatz  und übergab ein Geschenk. Da es keine weiteren Wortmeldungen mehr gab, schloss der Vorstand die harmonisch verlaufenen Sitzung und lud die Anwesenden zu einer Portion Wurstsalat ein.
Den Abschluss des Abends bildete der sehr interessante Vortrag von Herrn Gairing aus Hohenstaufen zum Thema „Wildbienen und Nisthilfen“ für diese sehr nützliche Bienenart. Vorstand Gerald Neuwirth bedankte sich bei Herrn Gairing für seine Ausführungen und übergab ihm ein kleines Geschenk.

                                             

Veranstaltungen 2016

Rückblick Kameradschaftsabend

Im wunderschön herbstlich dekorierten Foyer trafen sich die Mitglieder und Freunde des OGV zum jährlichen Kameradschaftsabend. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Gäste, sein besonderer Gruß galt den Vorständen der befreundeten Vereine und den ehemaligen Vorstands- und Ausschussmitgliedern. Nach einem guten Essen wurden langjährige Mitglieder für Ihre Vereinstreue geehrt. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden die Herren Bruno Bischofberger, Helmut Klopfer und Eugen Sonnentag geehrt, für 25 Jahre Treue zum Verein Frau Annemarie Karpe und Herr Günter Heer. Leider konnten nicht alle Jubilare dabei sein. Als Kassier im Kreisverband nahm der Vorstand die Ehrung selbst vor und überreichte jedem Jubilar eine Ehrenurkunde mit goldener bzw. silberner Ehrennadel und ein Weinpräsent. Er bedankte sich bei den anwesenden Jubilaren für ihre Treue zum Verein und ihr Engagement.

 

Im Anschluss sagte der Vorstand, dass der OGV seinen 90. Geburtstag in diesem Jahr feiern konnte. Am 5. September 1926 wurde der Obstbauverein Wäschenbeuren gegründet. Schon in jungen Jahren feierte der Verein Erfolge bei Obstausstellungen und wurde dafür mit drei Ehrenurkunden ausgezeichnet. Diese Urkunden waren im Eingangsbereich ausgestellt. Mit Bildern vom 60. und 75. Jubiläum wurde der Rückblick umrahmt. Besonderen Anklang fanden die Bilder der Ehrungen von 1986 und 2001. Zeigten sie doch viele Mitglieder, die in den vielen zurückliegenden Jahren bereits verstorben sind. Mit Bildern der Veranstaltungen aus dem Jahr 2016 wurde der Abend beendet.

 

Rückblick zur Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Albverein in der Schulaula. Künstler: Christof und Vladi Altmann. Das Jahr des Gärtners, nicht nur für OGVs

Exquisite Kleinkunst aus’m oigna Garta!

 

 

Auf Einladung des Obst- und Gartenbauvereins und der Ortsgruppe Wäschenbeuren im Schwäbischen Albverein waren über 70 Besucher zum 7. Kulturabend in die Aula gekommen. Vladi und Christof Altmann unterhielten das Publikum hervorragend mit ihrem neuen Programm: „Das Jahr des Gärtners!“. Schon nach wenigen Takten des Auftaktsongs war das Eis gebrochen. Kein Wunder… es ging ums Schaffa, „ond da send d’Schwoba halt sofort begeischtert“. Vladislava Altmann bot mal als Femme fatale, mal als Tulpendame abwechslungsreiche Gesangskunst durch das Gärtnerjahr. Christof Altmann überzeugt als schwäbischer Gärtlesschaffer am Klavier, am Akkordeon und mit purer Lebensfreude ob der spriesenden Grashalme, die des Mähens harren. Musikalisch wandert das Paar vom Blues über Rock ins Volkslied und gerne wieder zurück. Sie streuen Weisheiten über’s Gartenjahr, Minigeschichten von Thaddäus Troll und Anspielungen auf Aktuelles und auf unseren Heimatort ein. Das herrliche Vergnügen zieht sich vom Frühjahr durch den Gärtnersommer bis in den Ernteherbst, erzeugt Lacher, Mitklatscher, Schmunzler und schließlich tosenden Applaus. Die Zugabe vom neuen Sport aus Arabien „Hanga lassa“ ist für notorische Sich-nicht-Beweger ein Traum. Der Abend war also ein optischer (Beleuchtung und Bühnenbild + Vladi), akustischer (Gesang und Spiel, z.B. Gieskannentrompete) und lachizistischer Genuss.

 (Bilder und Text: HD)

 

Rückblick zur Radtour

Nachdem die ersten technischen Probleme behoben sind, starten wir zu unserer Radtour. Unterwegs schließen sich noch Radler an, so dass auf dem Parkplatz am Aasrücken, dem höchstgelegenen Zwischenziel die stattliche Zahl von 17 Radlern eine kleine Pause einlegt.

 

Weiter geht es rasant hinab ins Tal der Liebe nach Ottenbach. Nach einer kurzen Orientierungslosigkeit finden wir den Festplatz des OGV Ottenbach und werden von der Vorsitzenden freudig begrüßt. Gemütlich im Schatten von Obstbäumen sitzend essen wir zu Mittag und die Zeit vergeht wie im Flug. Wir verabschieden uns und radeln weiter ins Filstal und über Eislingen erreichen wir das Zentrum von Göppingen. An der Eisdiele am Marktplatz gibt es genügend freie Plätze und wir lassen es uns bei einem mehr oder weniger kleinen Eisbecher gut gehen. Über Faurndau erreichen wir „unseren“ Radweg und radeln gemütlich in Richtung Heimat. Den Abschluss bildet ein Besuch beim Gartenfest der Landfrauen, wo wir mit Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken verwöhnt werden. Eine schöne Tour geht hier zu Ende.

 

Besuch der Landesgartenschau in Öhringen am 3. Juli 2016

 

Pünktlich setzt sich der voll besetzte Bus mit unserem Chauffeur Horst in Bewegung. Die Wetteraussichten sind gut wie die Stimmung der Teilnehmer und die nasse Straße kurz vor unserem Ziel trübt unsere Freude nicht. Schirm und Regenjacke konnten getrost zu Hause gelassen werden. Am Eingang des Schlosses werden wir von unseren Parkführern begrüßt und anschließend geht es in zwei Gruppen los.

 

 

 

Als erstes sehen wir uns kurz die Blumenschau „Blumiges Winzerfest“ an. Wir sind überrascht, welch schöne Arrangements sich mit Korken, Gläsern, Flaschen und natürlich Blumen herstellen lassen. Dann geht es hinaus in den Hofgarten, eine gewachsene Parkkulisse mit altehrwürdigem Baumbestand, Hainbuchenalleen, historischen Gewächshäusern und einem barockem Hoftheater. Nach einer Stunde beginnt unsere freie Zeit und wir verteilen uns auf dem ganzen Gelände. Immer wieder begrüßt man „Beuremer“ mit einem freundlichen Hallo. Da das Gartenschaugelände sehr weitläufig ist, wird die Zeit bis zur Heimfahrt ausgenutzt, um sich alles anzusehen. Müde vom vielen Laufen in der warmen Sonne treten wir die Heimfahrt an. Der Vorstand bedankt sich bei den Teilnehmern und dem Chauffeur Horst für diesen schönen Ausflug.

 

Sitzstangen für Greifvögel am Wasserturm

 

Der OGV hat Anfang Mai 2016, mit Zustimmung der Gemeinde, drei Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt. Hintergrund dieser Aktion ist die große Anzahl von Feldmäusen, die den jungen Obstbäumen das Leben schwer machen. Wir hoffen, dass die Schädlinge so etwas reduziert werden können.

 

 

Rückblick zur Wanderung

Eine stattliche Anzahl von Wanderfreunden fand sich am Schulparkplatz ein und mit den PKWs fuhren wir nach Korb im Remstal. Das Wetter war sonnig und warm und deshalb waren wir nicht alleine unterwegs. Der Parkplatz in Richtung Hanweiler war belegt und so parkten wir am Straßenrand. Angeführt von Gerda und Eberhard ging es hinauf auf den oberen Rundweg am Korber Kopf.

 

Die Aussicht war super, vor uns lagen das Remstal, Waiblingen und Winnenden und von Ferne grüßte der Fernsehturm.

 

Bei einigen Getränkeständen, die zu unserer Überraschung heute aufgebaut waren, rasteten wir eine Weile und traten dann den Rückweg an. In der Hohen Linde ließen wir diesen schönen Nachmittag ausklingen. Ein herzliches Dankeschön für die Organisation und Durchführung an Eberhard und Gerda.

 

 

Hochbeet bei der Wohngruppe in der Gartenstraße

Vor zwei Jahren hat der OGV der Wohngruppe des Hauses Lindenhof in der Gartenstraße ein Hochbeet errichtet und bepflanzt. Nun war es an der Zeit, dieses Hochbeet etwas aufzufrischen. Der Boden hatte sich gesetzt und die Frühjahrsbepflanzung stand an.

 

Gärtnermeister Winfried Kaißer füllte die Erde auf und spendierte die neue Bepflanzung. Somit sind die Bewohner der Wohngruppe wieder in der Lage, selbstgezogene Salate und Gemüse zu ernten. Ein herzliches Dankeschön an den 2. Vorsitzenden des Vereins.

 

Rückblick zur Schnittunterweisung

Ein gutes Dutzend interessierter Teilnehmer, darunter auch zwei Frauen, fanden sich bei sonnigem Wetter im Ried ein.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorstand teilten sich die Teilnehmer in drei Gruppen auf. Unter Anleitung der Fachwarte Josef Nyer, Willy de Wit und Gerald Neuwirth begann man den Baumschnitt.

 

Die Teilnehmer halfen kräftig mit und die aufkommenden Fragen in Bezug auf die Schnittmaßnahmen konnten beim Schnitt sofort geklärt werden. Nachdem jede Gruppe mehrere Bäume fachgerecht ausgelichtet hatte, traf man sich bei Kaffee, Kuchen und anderen Getränken zur abschließenden Besprechung.

 

Der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern und den Spendern der Verpflegung recht herzlich. Zum Schluss wurde ein voller Wagen mit Schnittgut zum Grüngutplatz gefahren.

 

 

Baumschnitt am Wasserturm am 12. März 2016


Zur Schnittunterweisung am Wasserturm haben sich 22 interessierte Personen eingefunden.

 

Unsere Fachwarte Josef Nyer und Willy de Wit informierten die Anwesenden über die verschiedenen Baumarten, ihre Anpflanzung, die Pflege und die dafür geeigneten Werkzeuge.

Danach teilte man sich in 2 Gruppen auf und begann unter Führung der Fachwarte mit dem Baumschnitt. Jeder Baum wurde ausführlich besprochen und unter fachkundiger Anleitung geschnitten. Nach ca. 2 Std. Arbeit gab es Kaffee und Kuchen und noch einen regen Gedankenaustausch. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und den Spenderinnen für die Verpflegung.

 

Weinfahrt am 5. März 2016

Am Samstag war es wieder so weit, ein Bus voller gut gelaunter Besenfreunde startet zur diesjährigen Weinfahrt.

 

Vom Wetter lassen wir uns die geplante Wanderung nicht vermiesen und eine große Anzahl Beuremer läuft gut beschirmt von Neckarweihingen hoch über dem Neckar, vorbei an Obstbäumen und Weinreben nach Poppenweiler. Hier geht es durch den Ludwigsburger Ortsteil ans andere Ende des Ortes und weiter zu den Aussiedlerhöfen. Hier werden wir in Kleinles Besen schon erwartet. Die Inhaberin begrüßt uns herzlich und stellt uns das Weingut und den Besen kurz vor. Sie wünscht uns einen schönen Nachmittag/ Abend und tischt uns die ersten Getränke auf. Nachdem alle gut gegessen haben, beginnen die Musiker Willy, Reinhold und Rüdiger, den Besen zum Schunkeln zu bringen.

 

Viele Lieder werden gemeinsam gesungen und die Zeit vergeht wie im Fluge und es heißt, sich vom Kleinles Besen zu verabschieden. Nachdem alles im Bus verstaut ist, verabschiedet uns die Wirtin und begeben uns auf die Heimfahrt. Vorstand Gerald Neuwirth bedankt sich bei den Teilnehmern für eine schöne Besenfahrt. Sein Dank gilt auch Hans und Rose für die Organisation, den Musikern für die gute Unterhaltung und bei Horst Schweicker für die sichere Fahrt.

 

 Infonachmittag für Frauen am 27. Februar 2016

Die Biertische stehen in der Sonne und laden zum Verweilen ein. Gerne wird dies von den zahlreich eintreffenden Damen genutzt und Vorstand Gerald Neuwirth kann über 25 Teilnehmerinnen begrüßen. Erfolgreich und gut arbeiten kann man nur mit dem richtigen Werkzeug, so der Vorstand weiter. Er zeigt den Damen die unterschiedlichen Scheren und Sägen und worauf man beim Kauf achten solle. Es folgt ein kurzer Abstecher zu den unterschiedlichen Arten von Bäumen wie Halb- und Hochstämmen und die Unterschiede zwischen den einzelnen Wurzelunterlagen. Dann beginnt die Schnittvorführung im Garten. Hier stehen viele Beerensträucher – Josta- und Johannesbeeren sind hier vorzufinden.

 

An mehreren Sträuchern zeigt der Vorstand den Rückschnitt und über so manche Rute wird diskutiert. Weiter geht es zu einem Rosenbusch und auch hier konnten viele Fragen beantwortet werden. Zum Schluss schneidet er noch einen Zierstrauch und auch hier wird so manche Frage beantwortet.

 

Nach getaner Arbeit nimmt man wieder an den Tischen Platz und stärkt sich an Kaffee und Glühwein und diversen leckeren Kuchen. In einer letzten Fragerunde kann der Vorstand noch so manche Frage beantworten und abschließend bedankt er sich unter dem Beifall der anwesenden Damen bei Carla für die Mühen am heutigen Tag sowie der Möglichkeit , in ihrem Garten die Vorführungen durchzuführen. Den Kuchenspenderinnen dankt er für die mitgebrachten Köstlichkeiten. Aus den Gesprächen unter den Teilnehmerinnen war zu hören, dass es ein sehr interessanter Nachmittag war, bei dem doch so manche neuen Erkenntnisse mitgenommen werden konnten.  

 

 

Schnittunterweisung im Ried am Samstag, den 20. Februar 2016

Leider fiel die Veranstaltung dem schlechten Wetter zum Opfer, am Morgen kam Schnee und der ging im Laufe des Tages in Regen über. Am Nachmittag waren heftiger Niederschlag und Sturm angesagt. Die Schnittunterweisung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

Hauptversammlung am 22. Januar 2016 im Foyer der Bürenhalle 

 

Am Freitag fand die Hauptversammlung des OGV im Foyer der Bürenhalle statt. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Mitglieder und Gäste, sein besonderer Gruß galt Herrn Bürgermeister Karl Vesenmaier und Gemeinderat Erich Hieber und die ehemaligen Ausschussmitgliedern. Herzlich begrüßte er die Geschäftsführerin Frau Sigrid Erhardt vom Kreisverband Göppingen.

Nach dem Verlesen der Tagesordnung gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder Gebhard Böhner, Stefan Bucher, Marta Wahl und Waldemar Beiermeister.

Der Vorstand begann seinen Bericht mit einem Blick auf die Mitgliederbewegung. Den zwei Beitritten standen 3 Todesfälle gegenüber und somit verringerte sich die Mitgliederzahl auf 221.  Einen „runden“ Geburtstag feierten 41 Mitglieder, 4 davon sogar den 90. Im Jahr 2016 feiert auch der OGV seinen 90. Geburtstag, so der Vorstand weiter. Im Rahmen des Kameradschaftsabends im Oktober wolle man hierauf näher eingehen.

In seinem Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres 2015 wurde deutlich, dass es eine große Anzahl von Aktivitäten gegeben hat. Eingerahmt von der Hauptversammlung im Frühjahr und dem Kameradschaftsabend im Herbst fanden 15 Veranstaltungen statt, davon 4 Schnittunterweisungen, zwei Kräuterwanderungen und mit dem Infotag für Frauen, dem Vortrag über Schädlinge und der Pilzexkursion standen 10 Fachthemen im Mittelpunkt. Aber auch das gesellige hatte seinen Anteil am Jahresprogramm. Mit einer Weinfahrt, der Blütenwanderung, der Radtour und dem Höhepunkt des Jahres, dem 4-Tages-Ausflug nach Holland war für jeden etwas dabei.

Zum Ende seiner Ausführengen dankte der Vorstand seinen Helfern und den Besuchern, ohne die es nicht möglich wäre, das Jahresprogramm durchzuführen.

Schriftführerin Monika Horn verlas das Kurzprotokoll der letzten Hauptversammlung und Rita Bacher berichtete über die Finanzen des Vereins. Die Kassenprüfung bestätigte die einwandfrei Kassenführung und die Versammlung entlastete die Kassenwartin und den gesamten Vorstand und Ausschuss ohne Gegenstimme.

Beim Blick auf das Programm des Jahres 2016 wurde deutlich, dass sich die Vereinsführung wieder viel vorgenommen hat. Bei den guten Dutzend Veranstaltungen ist wieder für jeden etwas dabei, so der Vorstand und er lud bereits ein, auch recht zahlreich zu kommen. Auf die Veranstaltungen werde im Mitteilungsblatt und im Internet hingewiesen.

Der letzte Punkt der Tagesordnung begann mit der Verabschiedung eines langjährigen Ausschussmitglieds. Nach 29 Jahren im Gremium wurde Herr Eberhard Klütz aus dem Amt verabschiedet. Vorstand Neuwirth zählte die vielen Aktivitäten auf, an denen er mitgewirkt hatte. Der Abschied falle allen schwer und er danke Herrn Klütz für sei Engagement in all den Jahren. Als Geschenk erhielt er einen großen Korb mit heimischen Köstlichkeiten. Vom Landesverband erhielt Herr Klütz den Goldenen Apfel mit Silberkranz verliehen.

Weitere vier Vorstands- und Ausschussmitglieder wurden an diesem Abend geehrt. Für 11 Jahre Kassiertätigkeit erhielt Frau Rita Bacher den Bronzenen Apfel. Herr Josef Nyer erhielt den Silbernen Apfel für 17 Jahre als Mitglied des Ausschusses und Fachwart für Obst- und Garten. Frau Monika Horn erhielt ebenfalls den Silbernen Apfel für ihre 15-jährige Tätigkeit als Schriftführerin. Zum Schluss erhielt Herr Winfried Kaißer für 40 Jahre aktives Wirken als Schriftführer und 2. Vorstand die höchste Auszeichnung des Landesverbandes, den Goldenen Apfel mit Goldkranz. Die Ehrungen wurden von Frau Sigrid Erhard durchgeführt. Sie ist auch im erweiterten Landesvorstand LOGL tätig.

Bürgermeister Vesenmaier überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich bei der Vereinsführung für die gute und harmonische Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er freue sich auf das Jahresprogramm und wolle auch gerne daran teilnehmen. Weitere Themen waren das Hochbeet, das der Verein 2014 bei der Wohngruppe Haus Lindenhof aufgestellt hatte und die Streuobstförderung des Landes Baden-Württemberg. Da keine weiteren Wortmeldungen erfolgten, lud der Vorstand die Anwesenden zu einer Portion Wurstsalat ein. Zum Anschluss wurden Bilder aus dem Jahresprogramm 2015 gezeigt.

 

 

Veranstaltungen 2015

 Rückblick zum Kameradschaftsabend

 

 

Am letzten Samstag war es wieder soweit, Mitglieder und Freunde des Vereins trafen sich im wunderschön herbstlich dekorierten Foyer zum Kameradschaftsabend. Besonders gut angenommen wurde die von Willy de Wit aufgebaute Pilzschau. Er stand gerne für Rückfragen jedem Interessenten zur Verfügung. 

Nach einem köstlichen Essen begann Vorstand Gerald Neuwirth seinen Rückblick auf das Gartenjahr. Trocken und heiß war es vom Frühjahr bis zum Herbst, doch die Erträge im Garten waren gut. Voraussetzung war natürlich, dass immer kräftig gegossen wurde. Anders sah es beim Obst aus, die Kirschenernte war gut, auch weil es nur wenige Früchte mit Maden gab. Auch die gefürchtete Kirschessigfliege trat kaum in Erscheinung – ihr war es wohl auch zu heiß. Bei Zwetschgen, Birnen und Äpfeln fiel die Ernte teilweise sehr schlecht aus. Hier spielte das Wetter eine wichtige Rolle. Man könne gespannt sein, so der Vorstand weiter, wie sich dieses Stressjahr auf unsere Bäume in den nächsten Jahren auswirke.

 

Nach neuen Informationen zum Programm der Landesregierung zur Streuobstförderung kam man zur Ehrung für verdiente Mitglieder. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden die Herren Hans Gunzenhauser und Winfried Kaißer geehrte, 25 Jahre Treue zum Verein Frau Erna Heer und die Herren Siegfried Hein und Christoph Zantow. Als Kassier im Kreisverband nahm der Vorstand die Ehrung selbst vor und überreichte jedem Jubilar eine Ehrenurkunde mit goldener bzw. silberner Ehrennadel und ein Weinpräsent. Er bedankte sich bei den anwesenden Jubilaren für ihre Treue zum Verein und ihr Engagement. Den Abschluss des Abends bildete eine Bilderschau über den Vereinsausflug nach Holland im April dieses Jahres. Noch lange wurde über die Blumenpracht vom Keukenhof gesprochen.

 

 Rückblick zur Pilzexkursion am 10. Oktober 2015

 

Bericht über die Pilzexkursion „Gift-und Speise Pilze im Marbachtal – Erkennen und bestimmen“

Am Samstag, 10.10.2015 traf sich eine stattliche Anzahl von interessierten Pilzfreunden zur ersten Pilzexkursion des OGV-Wäschenbeurens am Eingang des Marbachtales.

 


Willy de Wit, geprüfter Pilzsachverständiger der DGfM ,(Deutsche Gesellschaft für Mykologie) hatte einen Tisch mit verschiedenen Pilzexemplaren für die Einführung liebevoll mit Blätter-und Röhrenpilzen, sowie verschiedenen Porlingen gedeckt. Anhand dieser „Musterpilze“ startete er mit seinem Vortrag. Anwesende Kinder erkannten auf Anhieb den giftigen Fliegenpilz.“ Dafür gab es ein kleines Geschenk als Erinnerung. „Nahezu 95% der tödlich verlaufenden Pilzvergiftungen werden durch das Sammeln der grünen Knollenblätterpilze(Amanita phalloides) ausgelöst“ Leider wird diese Gattung immer noch mit dem Champignon-Pilz verwechselt, dessen Lamellen aber rosa und dann schnell schokoladenbraun werden. „5 Todes- und  16 schwere Vergiftungsfälle sind deutschlandweit zu beklagen“, so berichtete Willy de Wit aus einem Rundbrief. Nach langer Einführung in die Pilzkunde und etlicher gestellten Fragen der Anwesenden, ging es zur Exkursion ins Marbachtal.
“ Die heimischen Bäume sollte man kennen, den dort wachsen Symbiose Pilze (Mykorrhiza Pilze) Bei Lärchen wachsen ausschließlich Goldröhrlinge (Suillus grevillei) und bei Fichten der leckere Fichtensteinpilz (Boletus edulis).“ Da lief schon einigen das Wasser im Munde zusammen. Tief im Fichtenwald wurden zweimal die Körbe zur Bestimmung gelehrt. Auch die Kinder sammelten und fragten ganz interessiert.
Zwei Stunden waren wie im Fluge vergangen. Als man wieder aus dem Dickicht hervorkam, wurden am Ende der Exkursion alle Körbe nochmals fachmännisch untersucht und anschließend freigegeben.

 

Willy de Wit bedankte sich bei den Pilzfreunden für ihr Interesse bei der ersten geführten Exkursion dieser Art im Namen des Vereins. Seine Telefonnummer-01726086928- ist im Gemeindeblatt als Pilzsachverständiger hinterlegt.

WdW

 

Rückblick zur Kräuterwanderung  am 15. August 2015    

    

Viele Interessierte trafen sich zur Kräuterwanderung des Vereins. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte alle recht herzlich, besonders Frau Tobisch, die dann auch unverzüglich mit ihren Ausführungen begann. Nach einer kurzen Wegstrecke ins Marbachtal wurden wir auch schon fündig, Farn und Schachtelhalm waren die ersten Anschauungsobjekte. Weiter ging es mit einkeim- und zweikeimblättrigen Pflanzen, mit Kreuz- und Schmetterlingsblütlern, mit Rosengewächsen und Korbblütlern. Frau Tobisch kennt sie alle und erklärte die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Viele Fragen der Teilnehmer konnten beantwortet werden und so verging die Zeit wie im Fluge. Nach gut 90 Minuten waren wir wieder zurück am Parkplatz. Der Vorstand bedankte sich bei Frau Tobisch mit einem kleinen Präsent für die sehr informative und kurzweilige Führung.

 

 

 

 

 

Sommerschnittunterweisung am 1. August 2015

 

 

Am Samstag, dem 1.08. traf man sich auf der Wiese von Peter Körber zur diesjährigen Sommerschnittunterweisung. Einige der Bäume wurden bereits im Winter geschnitten und so konnte man die Entwicklung, die die Bäume zwischenzeitlich genommen hatten, beobachten. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Teilnehmer recht herzlich und gab das Wort an Fachwart Willy de Wit weiter. Nach einer kurzen Beschreibung der mitgebrachten Schnittwerkzeuge begann der Fachwart mit dem Auslichten der zu dicht gewordenen Baumkronen. Besonderen Wert legte er dabei auf eine gute Durchlüftung, denn es sei wichtig, so der Referent, dass Licht und Luft in die Krone komme. Die Blätter müssten nach morgendlichem Tau oder Regen schnell wieder abtrocknen, um Pilzkrankheiten keine Chance zu geben. Neben dem Baumschnitt wurden die Fragen der Teilnehmer beantwortet und so verging die Zeit wie im Flug. Nach getaner Arbeit wurde wir von den Körbers mit Kaffee, Kuchen und Getränken versorgt. Vorstand Neuwirth bedankte sich im Namen der Anwesenden recht herzlich.

 

 

Radtour am 5. Juli 2015

 

Bei der Wettervorhersage für den heutigen Tag war die Rede von einem der heißesten Tage des Jahres, eine kleine Gruppe von Radlern ließ sich aber nicht davon abhalten, eine Rundfahrt zu machen. Einstimmig wurde der Vorschlag des Vorstandes angenommen und die Tour deutlich verkürzt. In Maitis wird die erste Versorgungsstation erreicht und mit kühlen Getränken versorgt setzt die nun verstärkte Gruppe die Tour fort. Über Straßdorf geht es weiter nach Waldstetten. Vor dem Ortseingang gibt es die obligatorische Sektpause und weiter führt uns unser Weg nach Schwäbisch Gmünd. Die geplante Raststätte am Zeiselberg ist eine Enttäuschung, denn heute geschlossen. Wir nutzen die Aussichtsplattform und radeln weiter durch die Stadt zur Kneippanlage. Das erfrischende Wasser (gefühlte 10° C) erfrischt ungemein und wir fahren weiter in Richtung Lorch. Am Reichenhof nutzen wir die Gelegenheit und Rasten um verspäteten Mittag. Frisch gestärkt und versorg mit kühlen Getränken geht es weiter nach Lorch ins Eiscafé. Bei einem leckeren Eisbecher läßt sich die Hitze gut ertragen und wir nehmen die Heimfahrt in Angriff. Das Beutental liegt meist im Schatten und so erreichen wir bald den Wäscherhof. Bei einem gemütlichen Umtrunk blicken wir zurück auf die Tour und sind uns einig, dass trotz der Hitze es eine sehr schöne Ausfahrt war. Vorstand Gerald Neuwirth dankt allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Wanderung am 3. Mai 2015

 

 

Pünktlich um 13:00 Uhr trafen sich 24 Personen auf dem Schulparkplatz. Unter Führung von Eberhard Klütz fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Fellbach zum Parkplatz am „ Waldschlössle“. Bevor wir uns auf den Weg machten genossen wir zuerst den schönen Ausblick über Fellbach und Stuttgart. Wir wanderten über den Panoramaweg rund um den Kappelberg bis zum Aussichtspunkt beim Grillplatz am Rotenberg. Dabei blieben wir immer wieder stehen und bewunderten den schönen Blick über die Weinberge ins Neckartal und die gegenüberliegenden Höhen. Leider hat kurz nach Beginn unserer Wanderung leichter Nieselregen eingesetzt und wir mussten bereits bei unserem ersten Aussichtspunkt die Regenschirme aufspannen, was aber unserer Wanderlust keinen Abbruch tat. Der vorgesehene Rundweg konnte wegen der hohen Rutschgefahr auf den durchweichten und unbefestigten Waldwegen nicht durchgeführt werden. Wir gingen den gleichen Panoramaweg wieder zurück und genossen noch einmal die schönen Ausblicke.

Auf der Rückfahrt kehrten wir in der „Hohen Linde“ ein und ließen den Nachmittag ausklingen.

 

Jahresausflug in die Niederlande vom 16. bis 19. April 2015

Pünktlich um 5 Uhr morgens starten wir zu unserem Jahresausflug. Mit dem neuen Bus und Horst als Fahrer geht es zügig in Richtung Norden. Nach mehreren Pausen und ein paar Staus auf der Autobahn erreichen wir Amsterdam. Das Schiff für unsere Grachtenfahrt wartet schon und wir sehen vom Wasser aus die schöne Seite der Stadt. Am Abend werden wir in unserem Hotel mit einem guten Buffet verwöhnt. Am Freitag fahren wir nach Alkmaar. Das erste Ziel ist der Käsemarkt. Wir sind nicht allein, aber das Treiben auf dem Platz können wir gut beobachten. Jede Menge Käselaibe werden bewegt und Mädels in Tracht verkaufen leckeren Käse. Die freie Zeit wird für einen Stadtrundgang genutzt und am Nachmittag kommt die Reisebegleitung Linda in den Bus. Wir fahren durch kleine Ortschaften auf schmalen Straßen bis zu einer Windmühle. Hier wird uns in einem Film der Nutzen und die Funktion einer Schöpfmühle erklärt. Anschließend können wir eine Mühle im Betrieb besichtigen und der Besitzer gibt viele Antworten auf unsere Fragen. Weiter führt uns unsere Fahrt zum Wasser. Eine Straße auf dem Damm bringt uns nach Lelystad. Für uns ein bleibender Eindruck diese Fahrt, auf der einen Seite das Jsselmeer, auf der anderen das Markermeer.

 

 


Am nächsten Morgen starten wir zeitig zum Keukenhof. Es sind bereits viele Busse da, aber es geht noch zügig hinein. Auf 32 Hektar Land gibt es jede Art von Frühlingsblumen zu bestaunen. Osterglocken, Hyazinthen und Tulpen in jeder Form und Farbe wechseln sich im Freiland ab. In den Hallen sehen wir die besonderen Züchtungen von Tulpen, aber auch Schneeglöckchen, Märzenbecher und eine große Ausstellung mit Orchideen. Zum Nachmittag wird das Gedränge größer und wir sind froh, dass wir wieder gehen können. Unser Weg führt weiter nach Delft. Nach einem kurzen Stadtrundgang fahren wir zur Porzellanmanufaktur „Royal Delft“. Hier werden die berühmten Porzellanstücke in der Farbe Weiß-Blau hergestellt und wir können dies beobachten. Auf der Rückfahrt kommen wir noch an einigen großen Blumenfeldern vorbei, Tulpen soweit das Auge reicht.
Nun heißt es Abschied nehmen und wir treten die Heimreise an, die sich problemlos gestaltet. Ohne Stau kommen wir wieder ins Schwabenland. Vier schöne und erlebnisreiche Tage sind vorüber, das Wetter hat super mitgespielt und die Reiseteilnehmer waren sehr zufrieden.

 

 

Rückblick zur Schnittunterweisung          

Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Teilnehmer recht herzlich zur letzten Schnittaktion des Frühjahres. An den Hochstämmen, die im Jahre 2010 und 2013 gepflanzt wurden, kann man den richtigen Aufbau eines Baumes mit einer stark wachsenden Unterlage gut zeigen. Wichtig ist dabei der Aufbau der Krone, bestehend aus der Stammverlängerung und den Leitästen. Diese bis zu fünf Gerüstäste tragen die künftigen Fruchtäste. Wichtig ist es dabei, die richtigen Fruchtäste auszuwählen, die im richtigen Abstand zu einander stehen. Die übrigen Äste werden entfernt, so dass entsprechend Licht und Luft in den Baum kommen kann. Auf diese Art wurden in zwei Gruppen die Bäume der Gemeinde geschnitten.

 

Im Anschluss schnitt man die Bäume des Vereins, die bereits bis zu 10 Jahren alt sind. Erklärt werden konnte dabei der Erziehungsschnitt an Jungbäumen und der „Ertragsschnitt“ bei älteren Bäume. Bei Kaffee und Kuchen und anderen Getränken genossen wir die wärmende Frühjahrssonne und freuten uns über den interessanten Nachmittag. Der Vorstand dankte allen Helfern und den Spenden von Speisen und Getränken.

 

 

Rückblick zur Kräuterwanderung

Am Samstagnachmittag trafen sich 14 Interessierte zur Kräuterwanderung mit Elke Tobisch. Nach einer kurzen Begrüßung durch Gisela Neuwirth wanderte man hinab ins Marbachtal.

 

Mit geübtem Blick fand Frau Tobisch die Kräuter, an denen die meisten von uns achtlos vorübergegangen wären. Sie erklärte uns die Brunnenkresse, die verdauungsanregend aber schärfer als Kresse sei. Die Blätter der Knoblauchsrauke eignen sich sehr zu Salaten, die Inhaltsstoffe sind aber auch schleimlösend und verdauungsfördernd. Auch der Bärlapp war sehr interessant anzusehen. Die Sporen wurden früher in den Apotheken zum Pillendrehen verwendet. Das Waldschaumkraut war überall zu finden. Es ähnelt geschmacklich der Kresse und enthält sehr viel Eisen und Magnesium. Es eignet sich ebenfalls sehr gut für den Salat und ist auch auf einem Spaziergang ein willkommener Genuss. Frau Tobisch erklärte auch das Milzkraut, dessen kleine Blüten von grüngelben Blättern umgeben sind. Ein Blatt der Gundelrebe zu einem Brombeerblättertee hat eine gute Wirkung zur Abwehr einer Erkältung. Das Wort „Gund“ bedeutete im althochdeutschen „Eiter“ und so wurde die Gundelrebe schon früher als Heilpflanze genutzt. Außerdem gehören ihre Blätter unter anderem in die traditionelle Gründonnerstagssuppe. Beim Huflattich sahen wir nur die schönen gelben Blüten, denn die hufeisenförmigen Blätter erscheinen erst später. Huflattich ist eines der ältesten Heilmittel gegen Hustenreiz und wirkt schleimlösend, sollte allerdings nur kurzfristig angewendet werden. Unterwegs sahen wir noch die Kleine Braunelle, die im Mittelalter eine bekannte Heilpflanze war und einen schönen, aber hochgiftigen Seidelbast.

Frau Neuwirth bedankte sich bei Frau Tobisch für diesen sehr informativen Nachmittag und man war sich einig, dass man im Sommer nochmals eine Kräuterwanderung durchführen sollte

 

 

Rückblick Schnittunterweisung am 20.03.2015

Eine stattliche Anzahl von Interessenten konnte Vorstand Gerald Neuwirth auf der Streuobstwiese von Peter Körber begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Herrn Willy de Wit, der auch die Schnittunterweisung leitete.

 

Der Fachwart für Obst und Garten begann seinen Vortrag mit der Betrachtung eines Obstbaumes. Von Unterlage, Veredlungsstelle, Spitzenknospe und Baumformen war die Rede. Dann erklärte er die Schnittweise von Obstbäumen, die gewöhnlich auf einer Streuobstwiese anzutreffen sind, den sogenannten Hochstämmen. Als erstes wird die Stammverlängerung freigestellt, d.h. Konkurrenztriebe zur Mitte und zu steil und eng abgehende Äste werden entfernt. Im zweiten Schritt werden die Leitäste auf die gleiche Weise geschnitten. Bei Jungbäumen, die sich in der Erziehungsphase befinden, werden die Mitte und die Leitäste auf die Saftwaage geschnitten. Damit wird ein stärkerer Austrieb gefördert. Auf diese Weise wurden eine Reihe von jungen und älteren Bäumen geschnitten und viele Fragen der sehr interessierten Teilnehmer beantwortet.

Nach getaner Arbeit lud der Baumeigner ein zu Kaffee und Kuchen, Getränken mit Apfel von seiner Wiese sowie anderen Köstlichkeiten. In geselliger Runde wurde noch lange diskutiert. Vorstand Neuwirth bedankte sich bei den Teilnehmern, bei Willy de Wit und Peter Körber, dass die Schnittunterweisung auf seiner Wiese durchgeführt werden konnte und natürlich für die köstliche Verpflegung. Man verabredete sich auf den August, wo bei einer Sommerschnittunterweisung die Reaktion der Bäume auf die Schnittmaßnahmen angeschaut werden soll.

 

 

Rückblick zum Baumschnitt am 14. März im Ried

Gut 20 Interessierte fanden sich am vergangen Samstag im Ried ein, um den Verein bei der diesjährigen Baumschnittaktion zu unterstützen. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die bunt gemischte Gruppe recht herzlich und begann mit der Vorstellung der Arbeitsgeräte. Dabei legte er großen Wert darauf, dass man sich nur Markengeräte, die eine gute Qualität haben, kaufen soll. Je besser das Werkzeug, um so leichte falle die Arbeit, so sein Fazit.

 

Dann teilte sich die Gruppe und angeleitet von den Fachwarten Josef Nyer, Willy de Wit und Gerald Neuwirth begann man mit dem Rückschnitt der Bäume. Sehr unterschiedlich waren die Anforderungen, denn es gab Bäume mit vielen neuen Trieben bis hin zu Abgestorbenen. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, selbst Hand an zu legen beim Rückschnitt. Dabei wurde auf die vielen Fragen der Teilnehmer geantwortet und so mancher Tipp konnte mitgenommen werden. Nach ca. 2Stunden im kalten Ostwind konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Ein großer Anhänger mit Schnittgut wurde aufgeladen, dabei waren auch zwei Bäume, die durch abgefressene Wurzeln abgestorben waren. Zum Schluss lud der Vorstand die Helfer ein zu Kaffee und Kuchen. Er bedankte sich bei den Teilnehmern und wünschte für die eigenen Schnittmaßnahmen viel Erfolg. Ein herzliches Dankeschön an die Spenderinnen von Kaffee und Kuchen.

 

 

7. März  Weinfahrt nach Lauffen-Northeim „Zum Ziegeldächle

Bei frühlingshaftem Wetter fuhren 51 Besenfreunde ab zum Neckar. Nach 90minütiger Fahrt stiegen wir bei Lauffen aus und machten uns zu Fuß auf den Weg nach Northeim in den Besen. Bei schmackhaften Essen und gutem Wein verging die Zeit wie im Fluge.

 

Willy und Reinhold machten Musik und so mancher gut erzählte Witz erfreute die OGVler. Kurz nach 20 Uhr hieß es Abschied nehmen und die Rückfahrt wurde angetreten. Mit zwei Bussen von Horst Schweicker erreichten wir wieder unsere Heimat.

3. März Vortrag Rainer Klingler – Pflanzenschutz im Hausgarten und neue Schädlinge

Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Gäste aus den Nachbargemeinden und Wäschenbeuren recht herzlich. Die größte Gruppe kam aus Wäschenbeuren, Rechberghausen war stark vertreten. Grundsatz des Vortrages war: Den Einsatz von Chemie so gering wie möglich halten. Wichtig sei, dass Bäume und Sträucher luftig geschnitten werden, damit die Feuchtigkeit von Regen und Tau schnell trocknen kann und somit Pilzinfektionen keine Chance haben. Bei Insekten solle das Hauptaugenmerk auf Nützlinge gelegt werden, die Schadinsekten gezielt bekämpfen – Schlupfwespen, Florfliege, Marienkäfer u.a. Der Einsatz von chemischen Mitteln solle auf das nötigste beschränkt werden, da meist auch Nützlinge mit vernichtet werden. Vor allem sei es wichtig, sich genau an die Spritzanleitung zu halten, da die teuren Mittel sonst ohne Wirkung sein könnten. Bei den neuen Schädlingen wurden der Buchsbaumzünssler und die Kirschessigfliege besprochen. Beide seien nur schwer zu bekämpfen. Man hoffe auf neue Erkenntnisse der Forschung. Gerald Neuwirth dankte dem Referenten abschließend für seine sehr informativen Vortrag und überreichte ihm ein kleines Geschenk.

 

 

28. Februar  Infotag nur für Frauen in Birenbach

Gut besucht war die dritte Auflage des Schnittkurses nur für Frauen. Im Garten von Ulrike Kurz begann Vorstand Gerald Neuwirth seinen Vortrag mit dem notwendigen Werkzeug für Schnittmaßnahmen. Er lege Wert darauf, dass man nur Markengeräte anschaffen solle, die zwar ihren Preis hätten, was aber auch eine gute Qualität bedeute. Im theoretischen Teil sprach man den Aufbau und die Schnittmaßnahmen bei Bäumer an, die schwachwachsenden und Sämlingsunterlagen wurden verglichen und so manche Frage wurde beantwortet. Im praktischen Teil wandte man sich dem Beerenobst zu.

 

Bei Brombeeren, Johannesbeeren und Stachelbeeren sah man sich den Wuchs an und mit ein paar Schnitten wurde der Busch verjüngt und in Form gebracht. Viele Fragen wurden beantwortet und Schnittvorschläge besprochen. An den Ziersträuchern konnte der Referent zeigen, wie sich eine falsche Schneidepraxis auswirkt. Um eine Verjüngung eines Strauches zu erreichen, ist Mut zum Schnitt gefordert und der Einsatz der Säge oft unausweichlich. Nach soviel Einsatz im Garten lud die Gastgeberin zu Kaffee und Kuchen ein und es wurde noch eine Weile das Gesehene besprochen. Der Vorstand dankte Frau Kurz für die Möglichkeit, den Garten zu bearbeiten und den anwesenden Damen für ihr Kommen und ihr Engagement. Dass man diese Art von Schnittkurs wiederholen solle, darin waren sich alle einig.

27. Februar Hauptversammlung

Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte neben den zahlreich erschienen Mitgliedern Herrn Bürgermeister Vesenmaier und zwei Vertreter des OGV Waldhausen. Vor der Tagesordnung gedachte man der im Jahr 2014/15 verstorbenen Mitglieder Wilhelm Kottmann, Gebhard Schmid, Arthur Schäffler und Gebhard Böhner. Durch acht Neumitglieder erhöhte sich die Mitgliederzahl zum Jahresende auf 222 Mitglieder. Nach den Berichten von Vorstand, Schriftführer und Kassier beantragte Gernot Griebling die Entlastung der Vorstandschaft, die auch ohne Gegenstimmen erfolgte. Dann stellte Herr Neuwirth das Jahresprogramm 2015 vor. Neben vielen fachlichen Themen wie Schnittunterweisungen, Vortrag und Kräuterwanderung werde der Jahresausflug nach Holland ein Höhepunkt sein.

 


Bürgermeister Vesenmaier überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich bei der Vereinsführung für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vorstand Zinsser aus Waldhausen bedankte sich für die Mithilfe bei der Standbetreuung auf der Landesgartenschau und überreichte einen Mostkrug als Geschenk. Mitglied Rolf Braun stellte kurz die Blumenwiesenmischungen vor, die an den Straßenrändern in Wäschenbeuren ausgesät wurden bzw. werden. Er wies darauf hin, dass man beim Kauf und der Aussaat auf heimische Mischungen zugreifen solle. Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei allen, die zum Gelingen des Jahresprogrammes beigetragen habe und wünschte noch eine schönen Abend bei Wurstsalat und Bildern des vergangenen Jahres.

                                            

 

                                                           Veranstaltungen 2014

25. Oktober 2014 Kameradschaftsabend 

Im wunderschön herbstlich dekorierten Foyer trafen sich Mitglieder und Freunde des Vereins zum geselligen Beisammensein. Nach einer kurzen Begrüßung und dem gemeinsamen Essen blickte Vorstand Gerald Neuwirth auf das Jahr 2014 zurück. „Von den vier Jahreszeiten sind wir dieses Jahr um zwei betrogen worden“, so der Vorstand in seiner Einleitung. Winter und Sommer hätten nur begrenzt stattgefunden, das Frühjahr war trocken und warm ebenso wir der Herbst sich noch zeigt. Durch die Nässe in den Sommermonaten wurden Pilzinfektionen gefördert und das Obst habe darunter gelitten. Trotzdem sei die Ernte meist gut ausgefallen, auch wenn die Haltbarkeit der Früchte wohl nicht zufriedenstellend sein wird.

Anschließend ehrte der Vorstand Mitglieder für deren langjährige Treue zum Verein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Frau Marianne Beck und die Herren Dr. Rolf Braun und Josef Nagler die Silberne Ehrennadel des Landesverbandes. Für 50järige Treue erhielt Herr Ludwig Rummel die Goldene Ehrennadel mit Silberkranz und für 60 Jahre Herr Karl Heer die Goldene Ehrennadel mit Goldkranz. Leider konnten nur die Herren Rummel und Braun die Ehrung persönlich in Empfang nehmen. Der Vorstand bedankte sich für diese langjährige Treue und überreichte noch ein Weinpräsent.

 

Karl Schweicker zeigte zum Abschluss des Abends einige Bilder aus früheren Zeiten, die mit der Bundesstraße im Zusammenhang hingen. Hier gab es immer wieder rege Diskussionen über die zu sehenden Personen und Gebäude. Zum Schluss bedankte sich Vorstand Gerald Neuwirth bei Herrn Schweicker für seinen sehr interessanten Vortrag, bei seinen Helfern für die Unterstützung während des ganzen Jahres und bei den Gästen des Abends für deren Kommen. Er wünschte allen noch einen schönen Abend und einen guten Heimweg.

 

8. August 2014 Sommerschnittunterweisung bei Erich Hieber

Am 08.08.2014 fand am Nachmittag auf dem Anwesen von Erich Hieber ein Sommerschnittkurs unter Anleitung von Fachwart Willy de Wit statt. Dazu traf sich eine stattliche Anzahl von Interessierten Besuchern. Zunächst wurde der Unterschied zwischen Winter- und Sommerschnitt erklärt. Der Sommerschnitt dient in erster Linie zur Beruhigung eines starkwüchsigen Obstbaumes. Die Entwicklung seit dem Winterschnitt vom Frühjahr wurde explizit an den Bäumen erklärt. Somit konnte von den Besuchern beobachtet werden, wie die Bäume in der Zwischenzeit mit großartigem Behang von Früchten des Stein-und Kernobstes ausgestattet waren. Leider teilt die Natur nicht immer so segenreich ihre Gaben aus. Willy de Wit sprach von der Alternanz, der Anfälligkeit verschiedener Obstbäume. "Das liegt nicht immer am fehlenden Bienenflug, sondern ist genetisch bedingt." Auch Stippe bei Äpfeln, bedingt durch Calciummangel tritt dieses Jahr verstärkt auf. Im Besonderen ist dafür der James Grieve Apfel anfällig. Fehlendes Wasser im Juli diente der Unterversorgung mit. Die feinen Haarwurzeln der Obstbäume konnten dadurch die nötigen Mineralien nicht genügend aufnehmen und das Blattwerk versorgen.  

Fleißig half wieder Siegfried Kleesattel als Unterstützung beim Sägen und Schneiden der Frucht- und Leitäste mit. Derweil konnte der Fachwart auf die gestellten Fragen eingehen.

Am Ende der Sommerschnittunterweisung stellte Erich Hieber den durstigen Anwesenden Getränke zur Verfügung. Noch lange wurde angeregt diskutiert und ein kleiner Rest der Gruppe verweilte gemütlich bis Sonnenuntergang.

 

6. Juli 2014 Radtour

 

 

Nur ein kleines Grüppchen traf sich am vergangenen Sonntag zur Radtour. Aber bereits nach wenigen Kilometern hatte sich die Gruppe vergrößert und so radelten wir nach Faurndau, entlang der Fils bis zum Müllheizkraftwerk. Hier führte uns der Weg vorbei am Iltishof mit einer kleinen Steigung hinauf nach Eschenbach. Beim Brückenfest stärkten wir uns und zur Freude aller bekamen wir Besuch von Linda und Kurt, unserem ehemaligen Orgateam. Nach einer längeren Pause verabschiedeten wir uns radelten weiter nach Gammelshausen. Leider mussten wir zwei Mitradler wegen eines technischen Defekts zurück lassen. Nach einem kurzen Bergstück erreichten wir mit den Obstlehrpfad unser Etappenziel. Der Vorstand erklärte an einigen Beispielen den Zusammenhang von Wurzelunterlage und dem Wachstum der Bäume. Vom Aussichtspunkt aus genossen wir den herrlichen Blick ins Voralbgebiet mit den Kaiserbergen. Nach einem kleinen Anstieg erreichten wir das Schützenhaus und hier wurden wir mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Auf dem Weg von Boll nach Bezgenriet genossen wir den herrlichen Blick wieder auf die Kaiserberge und das Umland. Wir waren uns einig, dass dieser Blick auf unsere Heimat jede Mühe wert war. Im Hasenheim Faurndau trafen wir unsere zwei Mitradler wieder und gemeinsam machten wir uns auf den Heimweg. Beim Westernfest im Gaisrain ließen wir die Tour ausklingen. Trotz einiger Anstrengungen war es ein schöner Tag, zog eine Mitradlerin ihre Bilanz.

23. Mai 2014 Aufstellen des Hochbeetes

 

Das Hochbeet kann jetzt bepflanzt werden

Am 23. Mai 2014 war es endlich soweit, das Hochbeet konnte bei der Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung in der Gartenstraße aufgestellt werden.

In einer Ausschusssitzung des vergangenen Jahres kam Frau Bacher mit der Idee, der neu gegründeten Wohngemeinschaft in Wäschenbeuren bei deren Neubau in der Gartenstraße ein Hochbeet zu bauen. Einstimmig wurde der Vorschlag angenommen und der Vorstand beauftragt, die Sache ins Laufen zu bringen. Nach längeren Recherchen und viel Stoff aus dem Internet wurde dann das Holz bei der Firma Schoch bestellt und das weitere Zubehör gekauft. In einer Abendaktion konnten Stefan, Hermann, Peter und Gerald das Beet zusammenschrauben, das Mäusegitter und die Noppenfolie anbringen und das Ganze auf einen Autoanhänger verladen.  

Als Termin für das Aufstellen wurde der Freitag, 23. Mai bestimmt, wenn das Wetter mitspielt. Das Wetter war ideal und so ging man ans Werk. Zuerst wurde die Baustelle vermessen, die Grasnarbe abgetragen, die Betonsteine als Fundament gesetzt und die Grundfläche mit Häckselgut verfüllt. Jetzt kam der Gemeinde-LKW in Einsatz und mit ihm hob man das Beet über den Zaun auf seinen Standplatz. Nun begannen wir mit dem Befüllen, Baumschnitt, die Grasnarbe und Pferdemist wurden eingebracht. Obenauf kamen nun Erdreich und Humus. Zum Schluss wurde das Hochbeet noch gewässert und bepflanzt. Vorstand Gerald Neuwirth übergab nun das neue Beet an den Leiter der Einrichtung, Herrn Bauer, mit dem Pflanzplan der ersten Jahre. Er sagte, dass nun die Bewohner ihr eigenes Gemüse und Salate anbauen können und wünschte immer gute Erträge. Herr Bauer bedankte sich im Namen der Bewohner und Mitarbeiter beim OGV und lud alle zu Vesper und Getränken ein. Bürgermeister Vesenmaier bedankte sich ebenfalls beim Verein für dieses sehr nützliche Geschenk und freue sich auf weitere Aktion zum Wohle der Wohngemeinschaft.  

Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei den vielen Helfern der Aktion, bei der Zimmerei Schoch, der Gärtnerei Kaißer, dem Reiterhof Windmüller und der Gemeinde Wäschenbeuren für die Unterstützung

4. Mai 2014  Wanderung mit Eberhard Klütz

Etwa  20 Wanderer trafen sich am ersten Mai-Sonntag zu einer Wanderung am Albtrauf bei Ochsenwang. Das Wetter war ideal, nicht zu heiß oder kalt, genau richtig.

 

Schon nach 20 Min. standen wir auf dem Breitenstein,  in direkter Sichtweite zur Teck und mit einem fantastischen Blick in das Land hinein. In der Ferne war Stuttgart mit dem Fernsehturm erkennbar, die Kaiserberge auf der anderen Seite. Vor uns die weite Sicht fast bis zu den Löwensteiner Bergen. Mit dem Fernglas konnte man sogar das Parkgebäude der Messe über die Autobahn erkennen.

Unter uns die Streuobstwiesen immer noch mit Blüten.

Nach einer weiteren guten halben Stunde Wanderung wieder der Blick in die Tiefe. Mitten im Wald war der Mörike Felsen, von man das Randecker Maar und den  Römerturm erkennen konnte.

Zum Abschluss traf man sich im Landgasthaus  „ Albengel“  zum gemütlichen Ausklang der Wanderung bei einem guten Essen oder Kaffee und Kuchen.

 

29. März 2014 Baumschnittunterweisung am Wasserturm

Bei bestem Frühlingswetter fand die letzte Baumschnittaktion im Frühjahr findet statt. Eine stattliche Anzahl Besucher und Helfer fand sich ein und nach einer kurzen Einführung in das Thema „Schnittmaßnahmen beim jungen Hochstamm“ durch Vorstand Gerald Neuwirth ging es auch schon frisch ans Werk. Die Gruppe teilte sich und die Fachwarte Josef Nyer und Willy de Wit begannen mit dem Rückschnitt und den dazu gehörigen Erklärungen. Zwei engagierte Damen ließen es sich nicht nehmen, selbst die Schere in die Hand zu nehmen und je einen Baum fachgerecht in Form zu schneiden.

Nach getaner Arbeit stärkte man sich mit Kaffee, Kuchen und sonstigen Getränken. Dabei wurde über den Nachmittag noch rege diskutiert. Der Vorstand bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.

 

8. März 2014 Infonachmittag für Frauen mit Obst, Beeren und Sträuchern

Am vergangenen Samstag trafen sich über 20 interessierte Damen zum 2. Infonachmittag nur für SIE im Garten von Vorstand Neuwirth. Im theoretischen Teil sprach der Vorstand die unterschiedlichen Arten der Obstbäume an sowie deren Wurzelunterlagen, Veredelungen und verschiedenen Wuchsformen. Die Unterschiede zwischen Blatt- und Blütenknospen, deren Entstehung und Entwicklung wurde ebenso erläutert. Im praktischen Teil zeigt Gerald Neuwirth, wie ein Schnitt erfolgen sollte, was er bewirken kann und was man besser nicht schneidet. Nach den Obstbäumen ging es bei den Beerensträuchern weiter. Das notwendige Auslichten der Beeren- wie auch der Ziersträucher wurde erläutert und gezeigt. Die Abschlussbesprechung fand dann bei Kaffee und Kuchen, windgeschützt vor dem doch frischen Ostwind in der wärmenden Sonne statt. Aus den vielen Fragen der Teilnehmerinnen war deutlich das Interesse an dem Thema des Nachmittages erkennbar.

 

3. März 2014 Hauptversammlung

Zur Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Wäschenbeuren konnte der Vorsitzende Gerald Neuwirth über 40 Mitglieder und zahlreiche Gäste begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Karl Vesenmaier sowie den bisherigen Vorstand- und Ausschussmitgliedern des Vereins. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung gedachte man in einer Schweigeminute den verstorbenen Mitgliedern Willy Hinterberger und Clemens Stollenmaier. 

In seinem Tätigkeitsbericht ging der Vorstand zunächst auf die Mitgliederentwicklung ein. Er berichtete von 17 neuen Mitgliedern, so dass dem Verein zum Jahresende 218 Mitglieder angehörten. In seinem Jahresrückblick 2013 berichtete er von jeweils zwei Schnittunterweisungen und Kräuterwanderungen, einem Infonachmittag für Frauen und einem Vortrag zum Thema Rasen. Weiter wurden je eine Wanderung, Radtour und Weinfahrt organisiert. Die Höhepunkte des Jahres waren aber der 4-Tages-Ausflug nach Hamburg zur IGS und der Kameradschaftsabend. Abschließend bedankte er sich bei allen Teilnehmern der Veranstaltungen und bei seinen Helfern, ohne die dieses Programm nicht hätte durchgeführt werden können. Schriftführerin Monika Horn verlas das Protokoll der letzten Hauptversammlung und Kassier Rita Bacher berichtete über die Finanzen des Vereins. Das Thema SEPA und der Beitragseinzug wurden von ihr noch kurz angesprochen. Die Entlastung der Vorstandschaft und des Kassiers wurden von Kassenprüfer Gernot Griebling durchgeführt.

Vor den Neuwahlen wurden Bernd Staudenmayer und Karin Horn aus dem Ausschuss verabschiedet. Vorstand Gerald Neuwirth bedankte sich bei beiden für deren Einsatz in den Jahren ihrer Ausschusstätigkeit und überreichte je einen Geschenkkorb. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Der Vorstand mit Gerald Neuwirth, Winfried Kaißer, Monika Horn und Rita Bacher wurden einstimmig wiedergewählt. Die bisherigen Ausschussmitglieder Eberhard Klütz, Josef Nyer, Hermann Späth und Carla Müller wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzu kommen Sabine Halupczok, Peter Mühleisen und Willy de Wit. Der Vorstand bedankte sich im Namen aller Gewählten bei der Versammlung für das Vertrauen und freue sich auf die Zusammenarbeit im neu besetzten Gremium.

Anschließend stellte der Redner das Programm für 2014 vor. Einige Veranstaltungen, wie die Schnittunterweisungen bei Erich Hieber und im Ried, die Weinfahrt und der Fasnetsumzug wurden bereits mit großem Erfolg durchgeführt. Weiter auf dem Programm stehen noch der Infonachmittag für Frauen (08.03.), der Baumschnitt am Wasserturm und die Blütenwanderung, die Radtour und der Kameradschaftsabend, zu denen die Gäste herzlich eingeladen seien. Auf die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd und Wetzgau wurde noch besonders hingewiesen.

Die neu gefasste Satzung wurde vom Vorstand der Hauptversammlung vorgetragen. Über die Leinwand konnten die Mitglieder den Wortlaut mitlesen. Die wesentlichen Änderungen wurden besonders dargestellt und erläutert. Die neue Satzung wurde von der Versammlung einstimmig verabschiedet.

Unter Punkt Verschiedenes sprach Gerald Neuwirth die Themen Kompostplatz und Baumpflege, sowie das Saftkontingent Eugen Singer und den geplanten Aufbau eines Hochbeetes bei der Wohngruppe Gartenstraße an. Auch für unseren Verein ist das Internetzeitalter angebrochen, so Herr Neuwirth weiter, die neuen Seiten seien unter www.ogv-waeschenbeuren.de ab der nächsten Woche für Besuche bereit.

Bürgermeister Karl Vesenmaier überbrachte die Grüße der Gemeinde und bedankte sich beim Verein für sein Engagement in der Gemeinde. Der Verein werde positiv wahrgenommen, was ja auch in den steigenden Mitgliederzahlen zum Ausdruck komme. Auch für die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat sei der Erhalt des Kompostplatzes ein wichtiger Punkt, so der Bürgermeister weiter. Man werde für den Erhalt kämpfen. Er wünschte dem Verein weiterhin eine positive Entwicklung und freue sich schon darauf, bei den Veranstaltungen mitmachen zu können.

Winfried Kaißer bedankte sich bei Vorstand Gerald Neuwirth und bei seiner Gattin Gisela für die geleistete Arbeit zum Wohle des Vereins.

Der Vorstand beendete die Sitzung mit einer Einladung zum Wurstsalatessen. Den Schluss bildete die Bilderschau „Impressionen 2013“ mit Bildern aus dem Vereinsjahr und dem Ausflug.

 

22. Februar 2014 Baumschnittaktion im Ried     

Bei herrlichem Sonnenschein fanden sich über 20 Männer und Frauen im Ried ein, um den Verein bei der jährlichen Schnittaktion zu unterstützen. Ausgerüstet mit Sägen, Scheren und Leitern begann man, aufgeteilt in drei Gruppen und angeleitet von den Fachwarten Josef, Willy und Gerald, mit dem fachmännischen Rückschnitt der Obstbäume. Vor dem Schnitt wurde zuerst die Ausgangslage besprochen und das Ziel festgelegt. Dann begann das „Aktive Lernen“. Jeder Teilnehmer hatte die Gelegenheit, an einem Baum zu zeigen, wie er mit den Werkzeugen umgehen kann. Zum Ende der Aktion wurden wir zur Kaffeetafel gerufen und konnten uns dann an den bereitgestellten Speisen und Getränken stärken. Noch lange wurde über das Ergebnis der Schnittaktion gesprochen. Der Vorstand dankt allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, ob beim Schneiden oder Aufräumen. Besonders bedankt er sich bei den Spenderinnen und Spendern für die vorzügliche Verpflegung.

 

15. Februar 2014  Weinfahrt

Der Wetterbericht von vor drei Tagen verbreitet Optimismus und wir freuen uns auf angenehmes Wetter. Doch schon kurz nach der Abfahrt erreicht ein neues Regengebiet unsere Region und hält sich bis zu unserer Rückkehr bei uns auf. Davon lassen wir uns aber nicht schrecken und der größte Teil der Mitfahrer steigt in Oberheimbach aus und wandert durch Wald und Weinberge hinab nach Unterheimbach zum Weingut Mai. Hier werden wir mit gutem Wein und leckerem Essen entschädigt für das nasse Wetter. Nach dem Essen verteilt unser Musikdirektor Willy Liedertexte und von ihm animiert singen wir Lied um Lied, unterbrochen durch humoristische Einlagen eines Schwyzerdütsch angehauchtem Schwaben. Die Stunden vergehen wie im Flug und es fällt uns schwer, Abschied zu nehmen.  Der Vorstand bedankt sich recht herzlich bei Busfahrer Jens sowie bei Hans und Rosemarie und Willy für die gelungene Ausfahrt.

 

01. Februar 2014 Schnittunterweisung bei Erich Hieber

30 Interessierte trafen sich bei Sonnenschein am Anwesen von Erich Hieber. Vorstand Gerald Neuwirth begrüßte die Männer und Frauen recht herzlich. Besonders begrüßte er den Referenten der Schnittunterweisung, Herrn Willy de Wit. Nach einer kurzen Vorstellung wurden zunächst in der Theorie der Aufbau eines Obstbaumes und die Notwendigkeit des Baumschnitts angesprochen. Dann lud der Referent auf die Baumwiese ein und begann mit dem praktischen Teil. Hier erläuterte er die Zusammenhänge von Wurzel bzw. Unterlage, der Veredlungsstelle, dem Stamm mit seinen Leitästen und die Fruchtäste. Dann begannen er und sein Helfer Siegfried zuerst die Mitte frei zu schneiden, danach wurden die Leitäste bestimmt und durch gezielte Schnitte angepasst. Da der Baum sich mit seinen ca. 7 Standjahren noch in der „Erziehungsphase“ befindet, wurden die Mitte und die Leitäste in die sogenannte Saftwaage geschnitten. Das Schneiden des Baumes wurde immer wieder von Fragen, zusätzlichen Informationen und Diskussionen über den einen oder anderen Ast unterbrochen. Zum Abschluss war man sich aber einig, dass der Baum nun eine gute Form habe. Als letzten Baum wurde einer ausgesucht, der mit seinen gut 15 Jahren sich bereits in der Ertragsphase befindet. Hier sägten Willy und Siegfried zu dicht stehende Äste ab. Dicke Äste im oberen Bereich wurden herausgenommen, da diese Schatten auf die unteren Astpartien werfen. So ist gewährleistet, so der Referent, dass Licht und Luft in die Baummitte kommen kann. So werden die Früchte schöner und Pilzkrankheiten werde somit vorgebeugt.

Zum Abschluss wurde mit Kaffee, Glühwein und Bier noch lange über das Gesehene diskutiert. Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern für das rege Interesse, bei Willy de Wit für seine Ausführungen und bei der Familie Hieber für das zur Verfügung stellen der Bäume und die gute Bewirtung.